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Studentenleben in Frankfurt

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Wie leben eigentlich Studierende in Frankfurt?
Wie leben eigentlich Studierende in Frankfurt? © dpa

Die Mainmetropole ist gut zum Lernen und Leben.

Von Paul Sillich

Eine Großstadt, viele Banken, ein multikulturelles Flair, neun Hochschulen und tausende Studenten. Doch wie lebt es sich eigentlich als einer dieser Studenten in der Bankenmetropole? Anton Sadtler (19) und Eva Kühl (21), zwei Bad Homburger, die es zum Studieren nach Frankfurt gezogen hat, berichten über ihre Erfahrungen und ihr Leben während des Studiums in Frankfurt.

Beide haben sich für einen Studiengang aus dem Wirtschaftsbereich entschieden. Während Anton Betriebswirtschaftslehre an der Frankfurt School of Finance and Management studiert, hat Eva einen Studiengang für Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität begonnen.

„Wenn es um Wirtschaft geht, ist Frankfurt für BWL-Studenten vermutlich die beste Adresse in Deutschland“, sagt der 19-Jährige zu Beginn des Interviews und erklärt, weshalb er sich dazu entschieden hat, in Frankfurt zu studieren. Jedoch findet man in Frankfurt auch viele Studentinnen und Studenten, die eine ganz andere Richtung eingeschlagen haben.

Trotz vieler Studierender sind sich der FS-Student und die Goethe-Uni-Studentin einig, dass Frankfurt keinesfalls eine „typische Studentenstadt“ sei, wie zum Beispiel Freiburg oder Tübingen. Das liege vor allem daran, dass Frankfurt eine Großstadt ist und sich deswegen von der Atmosphäre einer kleineren Stadt, die aufgrund ihrer Größe stärker von den universitären Strukturen, vom Studentenleben und von studentischer Kultur geprägt ist, unterscheidet. Trotzdem ist es für die Studentinnen und Studenten durch Angebote der Universitäten oder der Stadt möglich, mit Kommilitonen oder Freunden Zeit zu verbringen und ihren Interessen nachzugehen.

Es werden Sport- sowie andere Freizeitangebote an vielen Universitäten in Frankfurt angeboten, die die Studierenden in ihrer freien Zeit nutzen können. Beispiele dafür sind studentische Sportmannschaften sowie Studenteninitiativen und Fitness Studios. Außerhalb der Universität lassen sich laut Eva auch Museen sehr gut besuchen, vor allem aufgrund sehr geringer Eintrittspreise für Studentinnen und Studenten.

Anton hingegen geht in seiner Freizeit lieber in den Gibson Club und in die Innenstadt Frankfurts. Außerdem empfiehlt er neuen Studenten in Frankfurt den Stadtteil Sachsenhausen, um sich dort abends mit Freunden zu treffen. Zusätzlich zum Studium hat der 19-Jährige eine Werksstudentenstelle, weswegen er neben Studium und der Arbeit sehr viel Zeit zum Lernen brauche. Er nutzt aber seine freien Momente, um etwas mit Freunden zu unternehmen.

Eva Kühl engagiert sich neben dem Studium politisch, sagt aber, dass sie durch gute Zeiteinteilung ein Gleichgewicht zwischen Uni und Freizeit entwickelt hat.

„Wenn man in einer Großstadt studieren möchte, ist einem in Frankfurt alles geboten. Angefangen bei schönen Campus über eine tolle Innenstadt bis hin zum Main“, antwortete Eva auf die Frage, warum sie anderen Studentinnen und Studenten empfehlen würde, in Frankfurt zu studieren.

Der Autor ist Schüler der Begemann Schule in Frankfurt.

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