Grundrente auszahlen lassen: Wer erhält den Renten-Zuschlag?

Finanzen

Grundrente auszahlen lassen: Wer erhält den Renten-Zuschlag?

Seit diesem Jahr gibt es die Grundrente. Doch selbst wer sehr niedrige Altersbezüge hat, hat nicht unbedingt einen Anspruch darauf.
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Berufsunfähigkeitsversicherung: Was bei dieser Versicherung beachtet werden muss

Police

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Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit kann Existenzen sichern. Doch für wen ist die Police bezahlbar, für wen nicht …
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Rente

Das Thema Rente betrifft jeden irgendwann. Die meisten Menschen schauen wohl beim Erhalt der Renteninformation per Post auf das Datum, das dort vermerkt ist und überlegen dann, wie sie wohl etwas früher in den wohlverdienten Ruhestand kommen können. Die Rente mit 63 klingt da verlockend, mit zusätzlichen Zahlungen kann man hier das Renteneintrittsalter nach vorne verlegen. Doch auch eine weitere Zahl in der Renteninformation ist interessant: Die monatliche Rente, die man nach Renteneintritt erhalten wird. Ist diese Rente zu gering, hat man möglicherweise Anspruch auf einen Zuschlag: Die Grundrente wurde im Januar 2021 eingeführt und soll den Menschen zugute kommen, die viele Jahre gearbeitet haben und trotzdem nur eine sehr geringe Rente erhalten. Mancher Senior oder manche Seniorin macht sich beim Blick auf die künftige Rente auch Gedanken darüber, wie man die Rente aufstocken kann – eine Arbeit im Rentenalter ist möglich. Und auch das Thema „Rente im Ausland“ ist da: Manche:r überlegt, den Ruhestand im Ausland zu verbringen – schließlich lässt es sich in manchem anderen Land mit der Rente besser leben als in Deutschland.
Politik

Finanzen im Alter

Rente in Deutschland: Scharfe Kritik an Ampel-Koalition – Pläne …

Viele Menschen fürchten in Deutschland um ihre Rente. Wie die Ampelparteien dem Problem entgegnen wollen, sorgt für …
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Politik

Sondierungsgespräche

Pflege: Scharfe Kritik an Ampel-Plänen

VdK-Präsidentin Verena Bentele findet das Sondierungspapier bei der Pflege „ideenlos“.
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Wirtschaft

Finanzen im Alter

Frührente: Wie der Traum vom vorzeitigen Ruhestand Wirklichkeit wird

Die Rente beginnt in Deutschland regulär mit 67 Jahren. Wer früher in den Ruhestand möchte, sollte vorher genau rechnen.
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Wirtschaft

Rente mit 70

Rente erst mit 70? Wirtschaftsexperte schlägt Alternative vor

Eine Reform des Rentensystems wird seit Jahren diskutiert, eine Anhebung des Rentenalters sehen viele als naheliegende …
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Wirtschaft

Altersvorsorge

Rente: In diesen Berufen ist ein früher Ruhestand ganz normal

Die Mindestarbeitszeit für eine abschlagsfreie Rente wird in Deutschland weiter angehoben. In einigen Berufen ist ein …
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Politik

Renten-Politik

Bundestagswahl 2021: Was Grüne und FDP bei der Rente verändern wollen

FDP und Grüne werden sich für eine Koalition auf gemeinsame Standpunkte einigen müssen. Bei den Rentenplänen liegen die …
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Wirtschaft

Rente

Kann man von der Grundrente in Deutschland leben? Ein Experiment …

Wer in seinem Berufsleben wenig Geld verdient hat, soll mit der Grundrente besser über die Runden kommen. Doch reicht …
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Wirtschaft

Rentenantrag

Ab in die Rente: So stellen Sie den Renten-Antrag richtig

Das Gesetz sieht es so vor: Die Rente wird grundsätzlich nur auf Antrag erteilt. Dabei gilt es, Fallstricke zu …
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Wirtschaft

Finanzen im Ruhestand

Bescheide für die Grundrente: Was es bei der Rentenzulage zu beachten …

Inzwischen erhalten erste Senior:innen ihre Bescheide zur Grundrente. Wer hat Anspruch auf den Renten-Zuschlag und mit …
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Politik

Angela Merkel

Rente: Wie Geflüchtete der Altersvorsoge der Deutschen helfen

Für ihre Zuwanderungspolitik wird Bundeskanzlerin Angela Merkel häufig kritisiert. Dabei haben die Geflüchteten der …
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Politik

Altersversorgung

Bundestagswahl 2021: SPD und CDU streiten über „stabile Renten“

Wird die zukünftige Bundesregierung für „stabile Renten“ sorgen können? Einige Parteien versprechen dies zumindest. Die …
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Wirtschaft

Inflation und Altersarmut

Rente: Immer mehr Menschen fürchten um ihre Altersvorsorge

Die Preise in Deutschland steigen so schnell wie seit rund 30 Jahren nicht mehr. Deshalb fürchten immer mehr Menschen …
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Politik

Rente

Jetzt kommt die Grundrente 2021: Wie Sie an Ihren Zuschlag kommen

Endlich fließt die Grundrente: Seit Ende Juli 2021 bekommen die ersten Neu-Rentner:innen die Bescheide mit den …
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Politik

Politik

Rente für Angela Merkel: Das steht der Kanzlerin nach der Wahl zu

Angela Merkel wird nach 16 Jahren als Kanzlerin schon bald in Rente gehen. Der Bund der Steuerzahler hat nun ihre …
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Frax

Arbeitsmarkt

Hubertus Heil (SPD) über die Rente: „Natürlich muss noch mehr …

Nach dreieinhalb Jahren als Bundesarbeitsminister spricht Hubertus Heil über die Zusammenarbeit mit dem …
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Kommentare

Kommentar

Rente mit 70: Länger arbeiten – und früher sterben?

Wer härter arbeitet und weniger verdient, stirbt früher – und genießt entsprechend kürzer die ohnehin kleinere Rente. …
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Politik

Renteneintrittsalter

Rente mit 70? Metallarbeitgeber-Chef fordert höheres …

Der Metallarbeitgeber-Chef fordert die Rente mit 70 Jahren. Damit setzt er die Diskussion um das Renteneintrittsalter …
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Politik

Finanzen im Ruhestand

Doppelbesteuerung der Rente: Bundesregierung plant Reform

Die Union will in der kommenden Legislaturperiode Rentner:innen steuerlich entlasten. Eine Rentenreform ist geplant.
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Politik

Altersversorgung

Rente: Arbeitgeberverband fordert längere Lebensarbeitszeit - DGB und …

Der Deutsche Arbeitgeberverband fordert eine Diskussion über einen höheren Renteneintritt und macht Vorschläge, wie …
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Gastbeiträge

Bundestagswahl 2021

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Die kapitalbasierte Altersvorsorge ist ein Irrweg. Sie birgt ein großes Risiko für die öffentliche Hand. Es gibt aber …
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Panorama

Altersarmut

Weil Rente wohl nicht reicht: Mehr als eine Million Menschen arbeiten …

Daten der Behörden zeigen: Mehr als eine Million Rentner:innen arbeiten weiter – wohl aus finanziellen Nöten.
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Wirtschaft

Ruhestand

Kritik an der Grundrente in Deutschland – So handhaben es die …

Die Grundrente startet in Deutschland. Wie kommen Rentner in Österreich, den Niederlanden, Schweden oder Dänemark mit …
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Wirtschaft

Rentenbescheide im Juli

Grundrente gestartet – Was Rentnerinnen und Rentner nun erwartet

Viele Senior:innen erhalten mit Versand der Grundrenten-Bescheide ab Juli 2021 Gewissheit über ihre Rente. Doch wie …
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Wirtschaft

Neuerungen

Rente: Mehr Geld bis 2022 - Was sich seit Juli geändert hat

Eine Reihe von Neuerungen im Juli lässt Rentner hoffen. Bis spätestens 2022 sollen die meisten Rentner insgesamt mehr …
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Rente

Rentenbeitrag, Rentenalter, Entgeltpunkte - Das müssen Sie über die gesetzliche Rente wissen

Rente – der Begriff steht für viele Menschen für das Ende des Arbeitslebens, viel Zeit zur freien Verfügung und Geld vom Staat. Das hat man im Idealfall im Laufe seines Arbeitslebens angespart und kann sich nun einen schönen Lebensabend mit der Rente machen – so zumindest die Theorie. In der Praxis zeigt sich, dass das Thema Rente äußerst komplex ist – und die meisten längst nicht so viel Rente bekommen, wie sie erwarten.

Versicherte sammeln Entgeltpunkte für die Rente


Die Höhe der Rente ist an den eigenen Verdienst geknüpft. Jeder Arbeitnehmer sammelt im Laufe seines Lebens so genannte Entgeltpunkte, mit deren Hilfe die Rente berechnet wird. Für einen Jahres-Durchschnittsverdienst (2019: 38.901 Euro in Westdeutschland, 35.887 Euro in Ostdeutschland) erhält der Versicherte einen Entgeltpunkt, für einen höheren Verdienst bekommt der Versicherte mehr, für einen geringeren Verdienst weniger Entgeltpunkte gutgeschrieben. Auch Kindererziehungszeiten oder Zeiten, in denen Angehörige gepflegt wurden, werden mit eingerechnet.

Rentenbeitrag wird bei Arbeitnehmern vom Bruttolohn abgezogen


Jeder Arbeitnehmer zahlt automatisch Rente: Der Rentenbeitrag wird automatisch vom Bruttolohn abgezogen. Der Beitragssatz liegt 2020 bei 18,6 Prozent - die Hälfte davon, also 9,3 Prozent, zahlt der Arbeitnehmer selbst, die andere Hälfte trägt der Arbeitgeber. Der Rentenbeitrag muss nur bis zu einer Höchstgrenze gezahlt werden: Auf Gehälter, die über der Beitragsbemessungsgrenze liegen (West: monatlich 6900 Euro, Ost: monatlich 6450 Euro), werden keine Rentenbeiträge bezahlt - und auch die Rentenansprüche sind nach oben hin gedeckelt.

Freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung


Wer als Selbstständiger oder Freiberufler nicht in der gesetzlichen Rente pflichtversichert ist, kann freiwillige Beiträge zahlen. Das ist vor allem empfehlenswert, wenn man bereits für einige Zeit pflichtversichert war, aber die Mindestversicherungszeit von fünf Jahren nicht erreicht hat, heißt es bei der Stiftung Warentest. So könne man die fehlenden Jahre auffüllen und sich die gesetzliche Rente sichern.

Alle Jahre wieder: Die Renteninformation kommt per Post


Alle Rentenversicherten, die mindestens 27 Jahre alt sind und mindestens fünf Jahre in die Rentenversicherung einzahlen, erhalten ein Mal im Jahr automatisch Post von der Deutschen Rentenversicherung. Im Umschlag steckt die „Renteninformation“. Dieser Brief soll den Versicherten einen „Überblick über die erworbenen Anwartschaften“ und die Höhe der zu erwartenden Rente geben. In der Renteninformation aufgelistet ist unter anderem die Höhe der bisher gezahlten Beiträge. „Die Renteninformation bietet den Versicherten eine wichtige Grundlage zur Planung der eigenen zusätzlichen privaten und betrieblichen Altersvorsorge“, heißt es auf der Website der Deutschen Rentenversicherung.

Rentenformel: So wird die Rente berechnet


Um die eigene Rente zu berechnen, benötigt man verschiedene Werte, die man in der jährlichen Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung nachlesen kann. Die monatliche Rente wird mit dieser Rentenformel berechnet:

Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x aktueller Rentenwert x Rentenartfaktor

Gesetzliche Rente unterliegt der Steuerpflicht


Die gesetzliche Rente ist nicht steuerfrei, sondern unterliegt teilweise der Steuerpflicht. Es gibt einen Rentenfreibetrag, der abhängig ist vom Jahr des Renteneintritts. Wer im Jahr 2005 oder früher in Rente gegangen ist, für den sind 50 Prozent der Rente steuerfrei. Wer dagegen 2019 erstmals Rente bezogen hat, der zahlt nur noch auf 22 Prozent der Rente keine Steuern. Der Rentenfreibetrag wird vom Finanzamt nach dem Ende des zweiten Renten-Jahres fest. Alle Rentensteigerungen die danach stattfinden, sind steuerpflichtig. Wer im Jahr 2040 oder später in Rente geht, sollte damit rechnen, dass seine Rente zu 100 Prozent steuerpflichtig ist. Das heißt jedoch nicht zwangsläufig, dass auf die komplette Rente Steuern gezahlt werden müssen - es gibt auch für Rentner den Grundfreibetrag und Ausgaben, die die Steuerlast drücken.

Kindererziehungszeiten werden auf die Rente angerechnet


Zeiten, in denen ein Kind erzogen wurde, werden von der Rentenversicherung angerechnet. Bei Kindern, die vor 1992 geboren sind, werden zwei Jahre als Erziehungszeit angerechnet, bei Kindern, die nach 1992 zur Welt gekommen sind, werden die ersten drei Jahre nach der Geburt angerechnet. Der Begriff „Mütterrente“ steht für die bessere Anerkennung von Erziehungszeiten für Kinder, die vor 1992 geboren sind - bis Juni 2014 wurde für sie nur ein Jahr Kindererziehungszeit berücksichtigt. Generell gilt: Kindererziehungszeiten sind Pflichtbeiträge zur Rente, sie wirken sich direkt auf die Höhe der Rente aus. Für ein Jahr Kindererziehung bekommt man nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung fast einen Entgeltpunkt gutgeschrieben.

Pflege von Angehörigen kann sich auf die Rente auswirken


Unter bestimmten Voraussetzungen zahlt die Pflegeversicherung für pflegende Angehörige Beiträge zur Rentenversicherung. Dabei muss eine Person mit Pflegegrad 2 oder höher gepflegt werden - und zwar mindestens zehn Stunden pro Woche. Zusätzlich darf man nebenbei nicht mehr als 30 Stunden arbeiten. Wie hoch die Beiträge sind, die die Pflegeversicherung in die Rentenversicherung einzahlt, hängt unter anderem vom zeitlichen Einsatz und dem Pflegegrad ab.

Renteneintrittsalter: Wann kann ich in Rente gehen?


Das reguläre Renteneintrittsalter für Arbeitnehmer steigt schrittweise an und ist vom Geburtsjahrgang des Versicherten abhängig. Wer 1953 geboren ist, kann regulär mit 65 Jahren und 7 Monaten in Rente gehen, ab dem Geburtsjahr 1964 ist das reguläre Renteneintrittsalter 67 Jahre.

Geburtsjahr Renteneintrittsalter Renteneintritt ab
1955 65 Jahre und 9 Monate 2020
1956 65 Jahre und 10 Monate 2021
1957 65 Jahre und 11 Monate 2022
1958 66 Jahre 2024
1959 66 Jahre und 2 Monate 2025
1960 66 Jahre und 4 Monate 2026
1961 66 Jahre und 6 Monate 2027
1962 66 Jahre und 8 Monate 2028
1963 66 Jahre und 10 Monate 2029
ab 1964 67 Jahre 2031

Rente mit 63 – Langjährige Versicherte können früher in Rente gehen


Nicht jeder kann oder möchte bis zur Regelaltersgrenze arbeiten. Es gibt auch Wege, früher in Rente zu gehen:

Altersrente für langjährig Versicherte: Wer mindestens 35 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann früher in Rente gehen. Die Geburtsjahrgänge bis 1963 können ohne Abschläge in Rente gehen - das Rentenalter wird dabei schrittweise angehoben. Die Geburtsjahrgänge ab 1964 müssen Abschläge auf die Rente in Kauf nehmen, wenn sie früher in Rente gehen möchten. Es gilt: pro vorgezogenem Rentenmonat werden 0,3 Prozent von der Rente abgezogen. Ebenfalls beachten muss man, dass durch den früheren Renteneintritt weniger Entgeltpunkte gesammelt werden – die gesetzliche Rente also auch dadurch geringer ausfällt.

Altersrente für besonders langjährige Versicherte: Wer mindestens 45 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert ist, kann nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung „grundsätzlich früher in Rente gehen“. Wenn von der „Rente mit 63“ die Rede ist, ist dieses Modell gemeint - alle vor 1953 Geborenen konnten seit dem 1. Juli 2014 ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen. Mittlerweile wird das Rentenalter schrittweise angehoben und das Renteneintrittsalter verschiebt sich mit dem Geburtsjahr. Mit Geburtsjahrgang 1964 oder jünger kann man mit 65 Jahren in Rente gehen - wenn man die 45 Jahre in der Rentenversicherung erreicht hat.

Rente kommt nicht automatisch - man muss sie rechtzeitig beantragen


Die Rente kommt nicht automatisch, wenn das Renteneintrittsalter erreicht ist. Man muss sie beantragen - und zwar rechtzeitig. Die Deutsche Rentenversicherung empfiehlt, den Antrag auf Altersrente etwa drei Monate vor dem gewünschten Rentenbeginn zu stellen. Generell gilt: Nach Ablauf des Monats, in dem alle Voraussetzungen für die Rente erfüllt sind, hat man man drei Monate Zeit für den Rentenantrag. Geht der Antrag erst später bei der zuständigen Stelle ein, bekommt man die Rente frühestens ab dem Antragsmonat.

Der Start in die Rente: Rentenbescheid genau prüfen


Hat man das Renteneintrittsalter erreicht und die Rente beantragt, erhält man den Rentenbescheid. In ihm wird verbindlich festgelegt, ob die beantragte Rente auch zugestanden wird. Der Rentenbescheid enthält alle wichtigen Informationen: Welche Zeiten werden für die Berechnung der Rente berücksichtigt? Wie ist der Rentner künftig versichert? Es gilt: Den Rentenbescheid sollte man genau auf mögliche Fehler hin prüfen.

Neben der Rente Geld hinzuverdienen


Wer sich neben der Rente etwas dazuverdienen möchte oder muss, sollte sich vorher genau informieren. Bezieht man eine vorgezogene Altersrente - beispielsweise die Rente für besonders langjährige Versicherte, kann sich ein Hinzuverdienst nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung auf die Höhe der Rente auswirken. Es gilt die Faustregel: „Melden Sie jede Beschäftigung oder Erwerbstätigkeit an Ihren Rentenversicherungsträger“. Dort wird ermittelt, ob und wie sich die Beschäftigung auf die Rente auswirkt.

Nachrichten und mehr zum Thema Rente


Im Juli 2020 wurde die Rente in Deutschland erhöht. Dadurch werden nicht nur mehr Rentner steuerpflichtig - der Staat nimmt auch mehr Einkommenssteuer von Rentnern ein. Wem die Steuer auf die Rente in Deutschland zu hoch ist, dem sei ein Blick Richtung Süden empfohlen: Griechenland lockt mit Steuervorteilen auf die Rente.