1. Startseite
  2. Über uns

Die Hessen kommen - üppig und meinungsstark

Uns auf Google folgen
Der Rhein-Main-Teil bringt viel Neues - etwa eine Doppelseite zum "Thema des Tages" , eine Wirtschafts- und eine Leute-Seite.
Der Rhein-Main-Teil bringt viel Neues - etwa eine Doppelseite zum "Thema des Tages" , eine Wirtschafts- und eine Leute-Seite. © FR

Nicht nur Exilhessen können sich freuen: Der herausnehmbare Rhein-Main-Teil bietet künftig mehr Platz für Hintergrund-Berichte über Roland Kochs Landespolitik, Einblicke in die Hochschullandschaft und aktuelle Berichte aus der zweitgrößten Wirtschaftsregion der Republik.

"Alle Frankfurter draußen" werden sich demnächst freuen. Das hat Joschka Fischer einst prophezeit. Immer wieder hat der Frankfurter Ur-Grüne in seiner Berliner Zeit die knappe Berichterstattung aus Frankfurt und Hessen in der Deutschlandausgabe der Frankfurter Rundschau beklagt. "Wenn mal wieder Spielraum ist", solle der Verlag sie wieder ausbauen, wünschte er sich vor knapp zwei Jahren und sagte der FR die allgemeine Freude der Exil-Hessen voraus.

Jetzt geht der Wunsch des früheren Vizekanzlers in Erfüllung. Mit dem Start der neuen FR im handlichen Tabloid-Format am 30. Mai vervierfacht sich der Platz des Hessenteils in der Deutschlandausgabe: Statt einer Seite im Großformat erhalten die Leserinnen und Leser dann acht halb so große Tabloidseiten.

Das bringt nicht nur mehr Platz, sondern birgt auch die Chance, die Berichte, Interviews und Reportagen aus Frankfurt, Rhein-Main oder der Landespolitik besser zu ordnen und zu präsentieren. So profitieren die Leserinnen und Leser des Hessenteils von neuen Angeboten - die nicht nur auf Exilhessen zugeschnitten sind.

Dazu gehört das neue regionale "Thema des Tages", das gleich auf die Titelseite folgt. Es bündelt umfassend Reportagen, Interviews und Hintergrundberichte zur wichtigsten Nachricht oder Entwicklung für Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet. Gemeinsam bildet dieser Ballungsraum, hinter dem Ruhrgebiet, die zweitgrößte Metropolregion Deutschlands. Hier gibt es Weltfirmen, den größten Flughafen und den umfangreichsten Verkehrsverbund Deutschlands sowie Sport und Kultur mit höchstem Anspruch - viele Gründe, aus anderen Teilen der Republik auf diese Region zu schauen. Rund 2,7 Millionen Beschäftigte arbeiten hier und Tausende Handwerker und Unternehmer bieten in ihren Betrieben die Arbeitsplätze an. Die Rhein-Main-Region boomt, eine Wirtschaftsseite gehört daher zwingend zum neuen Hessenteil. Frankfurt, Darmstadt, Mainz und Marburg - die Liste bundesweit renommierter Hochschulen in Rhein-Main und Hessen ist damit längst nicht zu Ende. Zwei Hochschulseiten pro Woche berichten über das Uni-Leben von neuen Forschungen bis zu den Studentenprotesten.

Auf den Seiten davor und dazwischen präsentieren wir weiter das Wichtigste aus Hessen und Frankfurt, beleuchten die Politik des CDU-Ministerpräsidenten Roland Koch und schauen, ob die Frankfurter Debatten auch in Zukunft bundesweit Schule machen.

Die Menschen Frankfurts und der Region und ihre spannenden, anrührenden oder auch kuriosen Geschichten rücken im neuen Hessenteil verstärkt in den Blickpunkt. So beschließt eine eigene Seite "Leute" künftig die acht Frankfurt- und Hessenseiten - die als eigener Zeitungsteil aus der übrigen FR herausnehmbar sind.

Eine Ausnahme von diesem Angebot bildet nur der Montag. An ihm müssen sich Joschka Fischer und die übrigen Leser in Berlin, Osnabrück oder München mit dem halben Angebot begnügen. Dafür finden sie im Sportteil ausführlich die Erfolge der Frankfurter Eintracht und der Offenbacher Kickers gewürdigt. Eine weitere Einschränkung betrifft den Teil der FR-Leserschaft, der außerhalb des Rhein-Main-Gebiets in Hessen wohnt. Die dortigen Leser erhalten künftig ebenfalls den neuen achtseitigen Hessenteil. Die heutige, etwas dickere eigene Hessen-Ausgabe der FR entfällt.

Unverändert bleiben in der neuen Frankfurter Rundschau aber unsere Stärken: exklusive Geschichten aus Frankfurt und Hessen, die Leser andernorts nicht finden, Qualität und der Blick auf das gesamte Bundesland.

Und Joschka Fischer, der sich mit den Berliner Lokalzeitungen nie anfreunden konnte und die FR-Berichte aus dem Frankfurter Stadtparlament und dem Wiesbadener Landtag als "die Nabelschnur" in die Heimat pries? Er lehrt mittlerweile an der US-amerikanischen Princeton University. Vielleicht freut er sich ja auch dort über den größeren Hessenteil mit neuem Format. Schließlich wird er sich als "Frankfurter draußen" nicht selbst widerlegen wollen.