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Von links: Kurt Gaugler (Bundesliga-Stiftung), Katja Sturm (Schlappekicker), Sven Froberg (SAT1-Sportredaktion)

Schlappekicker

Preis für Schlappekicker

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Die Bundesliga-Stiftung zeichnet die Aktion "Schlappekicker" der Frankfurter Rundschau aus. Die Nachhaltigkeit des sozialen Engagements wird bei der Ehrung hervorgehoben.

Die Bundesliga-Stiftung zeichnet die Aktion "Schlappekicker" der Frankfurter Rundschau aus. Die Nachhaltigkeit des sozialen Engagements wird bei der Ehrung hervorgehoben.

Seit mehr als 60 Jahren fördert die Schlappekicker-Aktion der Frankfurter Rundschau Sportler in Not, seit Ende der 90er Jahre verleiht sie jährlich den Schlappekicker-Preis an sozial engagierte Sportvereine. Am Montag wurde die Schlappekicker-Aktion nun selbst geehrt.

"Einfach toll, was die machen."

Die Bundesliga-Stiftung hat den Verein beim Verbandsrat des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS) mit ihrem Preis für soziales Engagement ausgezeichnet.

Die Schlappekicker-Aktion teilt sich die mit insgesamt 4000 Euro dotierte Auszeichnung mit der Sat1-Sportredaktion „ran“.

Die Urkunde nahm die Vereinsvorsitzende Katja Sturm in Oberhof entgegen, in Anwesenheit von etwa 60 geladenen Gästen. „Das war eine sehr schöne Überraschung,“, sagte Katja Sturm bei der Preisverleihung. „Vielen Dank für die Anerkennung unserer Arbeit. Ein schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk.“

Die Jury hob besonders hervor, dass sich der Schlappekicker nun schon seit so langer Zeit aktiv für Sportler einsetzt, die sich beispielsweise schwer verletzt haben und ihren Alltag nicht mehr alleine meistern. „Den Ausschlag hat die Nachhaltigkeit des Projekts gegeben“, sagte Kurt Gaugler, Geschäftsführer der Bundesliga-Stiftung. „Wir hatten viele gute Einsendungen. Die Auswahl ist natürlich immer schwierig, aber die Projekte, die wir heute geehrt haben, waren die zwei besten. Es ist einfach toll, was die machen.“

Die ran-Redaktion hatte mit einem Benefizspiel und einer Spendenaktion Geld für den Aufbau einer Fußballschule in Haiti gesammelt. Mehr als eine Million Euro kamen dabei für den erdbebensicheren Neubau der Schule in der Nähe der Hauptstadt Port-au-Prince zusammen.

Bereits zum dritten Mal ehrten VDS und Bundesliga-Stiftung eine Sportredaktion, die sich durch besonderes, soziales Engagement auszeichnet. „Wir wollen mit dem Preis die Sportredaktionen dazu ermutigen, sich über ihre Pflicht der Berichterstattung hinaus sozial zu engagieren. Auch wenn das aufgrund von hohem Zeitdruck und reduzierten Budgets im Redaktionsalltag immer schwieriger ist“, ließ sich der Vorstandsvorsitzende der Bundesliga-Stiftung, Tom Bender, zitieren.

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