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Sieger mit Sekt, Selters und O-Saft (v. l.): Lara Weinsberg, Serafina Schneiberg, Benjamin Laqua, Peter Hanack (FR), Alioth Biemel, Mathias Rust (Schule-Wirtschaft), Jörg Feuchthofen (VhU), Lea Rosenbauer, Paul Rauh, Helena Averdung und Chiara Rummelsberger.

Schülerforen

Ausgezeichnete Arbeiten

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Schüler gewinnen beim Wettbewerb "präsentieren & gewinnen" mit Beiträgen zu City-Bahn, Hessenkasse und Frühstücksbrötchen.

 Die Internatsschule Schloss Hansenberg liegt malerisch im Rheingau – aber eben auch auf einem Berg. „Wenn wir uns morgens selbst frische Brötchen holen wollten, müssten wir eine halbe Stunde runter in den Ort und genauso lange wieder hochfahren“, sagt Helena Averdung. Dann doch lieber die Brötchen aus der Mensa oder das Müsli aus dem Kühlschrank. „Wenn schon, würden wir aber lieber beim Bäcker kaufen als beim Discounter“, versichert Lea Rosenbauer.

Lieber Bäcker als Discounter – das haben Helena, Lea und Chiara Rummelsberger oft gehört, als sie für ihren Beitrag zum Wettbewerb „präsentieren & gewinnen“ recherchiert haben, den die Frankfurter Rundschau gemeinsam mit der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) und der Landesarbeitsgemeinschaft Schule-Wirtschaft (LAG) zum zwölften Mal ausgerichtet hat. 

Jetzt gehören die drei Schülerinnen zu den Siegern und waren gemeinsam mit anderen Gewinnern zur Siegerehrung bei der Frankfurter Rundschau zu Gast. Und sind um eine Illusion ärmer. Denn wenn auch viele angeblich lieber beim Bäcker um die Ecke kaufen – tatsächlich gehen die meisten doch zum Discounter. Was das für das Handwerk bedeutet, ist Thema ihres erfolgreichen Beitrags.

Für Lara Weinsberg, Serafina Schneiberg und Alioth Biemel von der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden ist klar, dass sie eine neue City-Bahn sicher nutzen würden – wenn diese denn gebaut würde. In ihrer prämierten Arbeit machen sie aber auch deutlich, wo die Nachteile eines solchen Mammutprojekts des öffentlichen Nahverkehrs liegen.

VhU-Geschäftsführer Jörg Feuchthofen zeigte sich besonders beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. „Man merkt ihren Arbeiten an, dass sie wirklich mit Herzblut beim Thema waren“, sagte er. 

Die drei siegreichen Teams präsentieren ihre Wettbewerbsbeiträge in den nächsten Wochen in öffentlichen Veranstaltungen in ihren Schulen. Dazu laden wir Politiker aus dem Land und den Kommunen ein, außerdem Fachleute zum jeweiligen Thema – eingeladen sind natürlich auch die Leserinnen und Leser der Frankfurter Rundschau und alle, die sich für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler und deren Ergebnisse interessieren. 

Orte und Termine stehen in den Kurzporträts der Beiträge. Als Prämie erhalten die Sieger Tabletcomputer und die Chance, ihre Erkenntnisse mit Experten zu diskutieren. Das, so ist sich LAG-Geschäftsführer Mathias Rust sicher, sei der Höhepunkt des Wettbewerbs und der eigentliche Hauptpreis. 

Mehr Infos unter fr-in-der-schule.de und schule-wirtschaft-hessen.de 

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