Übernimmt eine Mehrheit der Rundschau-Anteile: die SPD-Medienholding DDVG.
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Übernimmt eine Mehrheit der Rundschau-Anteile: die SPD-Medienholding DDVG.

DDVG kauft FR-Anteile

Vertrag mit SPD-HoldingDie SPD-Medienholding DDVG steigt mit 90 Prozent bei der "Frankfurter Rundschau" ein. Die Stiftungsaufsicht hat dem Verkauf durch die Stiftung zugestimmt. Die Vereinbarung steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamts.

Frankfurt a. M. · 4. Mai · FR · Der Verlag der Frankfurter Rundschau bekommt eine neue Mehrheitseignerin. Die SPD-Medienholding DDVG übernimmt 90 Prozent der Anteile an der Druck- und Verlagshaus Frankfurt GmbH (DuV), wie die DDVG und die Karl-Gerold-Stiftung am Dienstag mitteilten. Die Stiftung hielt bisher 100 Prozent.

Die Verträge seien am vergangenen Freitag und am Montag unterzeichnet worden, heißt es in der Erklärung. In den Vereinbarungen sei unter anderem "die Intention des Stifters Karl Gerold" verankert, "mit der Frankfurter Rundschau eine überregionale, unabhängige, politisch engagierte, links-liberale Zeitung herauszugeben". Die Stiftung habe "besondere, nicht abdingbare Rechte zur Wahrung dieses Anliegens". Die DDVG verstehe ihren Einstieg als "Beitrag zur Sicherung der Pressevielfalt".

Die Stiftungsaufsicht habe der Veräußerung bereits zugestimmt, heißt es weiter. Die Vereinbarung stehe noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt.

Der Vertragsabschluss, so die Erklärung, sei nur durch "substanzielle Sanierungsbeiträge" von Belegschaft sowie Kredit- und Leasinggebern möglich geworden. Betriebsrat und Gewerkschaften hatten einem weiteren Personalabbau auf 750 Vollzeitstellen zugestimmt.

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