1. Startseite
  2. Zukunft
  3. Storys
  4. Gesundheit

Symptome von Eisenmangel: Diese Lebensmittel helfen gegen Müdigkeit

Erstellt:

Kommentare

Eisenmangel kann bei vielen Menschen zu ständiger Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit führen. Die Lebensmittel helfen gegen den Eisenmangel.

Frankfurt – Eisenmangel wird oft übersehen, schließlich werden Müdigkeit, Erschöpfungserscheinungen oder Abgespanntheit häufig mit zu viel Stress im Arbeitsalltag in Verbindung gebracht. Allerdings können Symptome wie Erschöpfung, Schwäche oder Blässe auch auf einen Eisenmangel hindeuten, der ebenfalls zu einer verminderten Leistungsfähigkeit führen kann. Dabei kann ein solcher Mangel altersunabhängig auftreten. Laut dem Institut für Risikobewertung zählen zu den Risikogruppen für eine Eisen-Unterversorgung trotzdem vor allem Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase sowie Schwangere und Stillende.

Doch dieser Nährstoffmangel kann leicht behandelt werden. So kann eine ausgewogene Ernährung bei Eisenmangel schnell Abhilfe schaffen, da viele Lebensmittel auch geringe Mengen Eisen enthalten.

Person bereitet Salat zu
Nicht nur in tierischen, sondern auch in vielen pflanzlichen Lebensmitteln ist Eisen enthalten. (Symbolbild) © Imago

Diese tierischen Lebensmittel sind bei Müdigkeit und anderen Symptomen von Eisenmangel hilfreich

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt zur Deckung des täglichen Eisenbedarfs für Kinder 8 bis 10 Gramm, Jugendliche und Erwachsene 10 bis 15 Gramm, Stillende 20 Gramm und Schwangere 30 Gramm Eisen täglich aufnehmen sollten. Auch wenn Fleisch vergleichsweise geringe Eisengehalte aufweist, kann unser Körper Eisen aus tierischen Quellen besonders gut verarbeiten, weshalb Fleisch ein wichtiger Eisenlieferant für unseren Körper ist.

Mit 20 Milligramm Eisenanteil pro 100 Gramm steht Salzhering auf Platz eins der Eisenlieferanten, gefolgt von Schweineleber mit 18 Milligramm Eisenanteil pro 100 Gramm. Da bei Leber das Risiko allerdings groß ist, dass diese mit Schadstoffen und Toxinen wie Antibiotika belastet ist, sollte hier unbedingt auf Bio-Qualität geachtet werden. Aber auch mit einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung lässt sich eine gleichwertige Eisenversorgung sicherstellen.

Auch pflanzliche Lebensmittel sind gut geeignet, Symptomen wie Müdigkeit bei Eisenmangel vorzubeugen

Wer bei Lebensmitteln auf tierische Produkte verzichten möchte, kann auch auf eine große Auswahl an pflanzlichen Produkten zurückgreifen. Sesam oder Pistazien enthalten laut der Krankenkasse AOK mit bis zu 10 Milligramm Eisen pro 100 Gramm den größten Anteil. Auch Hülsenfrüchte wie Linsen und Co. sind als besonders eisenhaltige Lebensmittel bekannt. Cashewkerne oder Pfifferlinge sind mit etwa 6 Milligramm Eisen ebenfalls wertvolle Nährstofflieferanten. Das bei Veganern und Vegetariern beliebte Tofu bietet immerhin drei bis fünf Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Der einst irrtümlicherweise als Eisenbombe deklarierte Spinat landet hingegen mit drei Milligramm Eisen pro 100 Gramm auf den hinteren Plätzen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt eine tägliche Menge an Eisen für folgende Altersgruppen:

AltersgruppenZufuhrempfehlung (in Milligramm)
1 bis unter 7 Jahre8
7 bis unter 10 Jahre10
10 bis unter 19 Jahre12 (männlich) 15 (weiblich)
19 bis unter 51 Jahre10 (männlich) 15 (weiblich)
ab 51 Jahren10
Schwangere30
Stillende20

Der Mikronährstoff Eisen nimmt im menschlichen Körper eine unverzichtbare Rolle ein. Neben einem reibungslosen Ablauf in unserem Körper ist dieser für unsere Abwehrkräfte, Energie und Zellstoffwechsel von elementarer Bedeutung. Der größte Eisenanteil findet sich in unserem Blut. Eisen wird nicht nur für die Produktion von roten Blutkörperchen verwendet. Als Bestandteil des roten Blutfarbstoffes hilft Eisen bei der Aufnahme von Sauerstoff, der dann in alle Zellen unseres Körpers transportiert wird.

Sollte bei einer bewussten, eisenhaltigen Ernährung doch einmal Heißhunger auf Fast Food aufkommen, gibt es wirksame Tipps, um diesem zu widerstehen.

Hinweis der Redaktion

Die in diesem Artikel genannten Informationen ersetzen nicht den Gang zu einem Arzt oder einer Ärztin. Nur Fachleute können die richtige Diagnose erstellen und eine geeignete Therapie einleiten. Die Einnahme von Medikamenten oder auch Nahrungsergänzungsmitteln sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgesprochen werden.

Auch interessant

Kommentare