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Weniger davon ist mehr für Klima und Gesundheit.

Öko-logisch

Die Zukunft auf dem Teller

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Es liegt ja nicht nur an Trump und Co, ob es goldene Zwanziger werden oder düstere. Sondern auch an uns.

Na, wie ist es mit den guten Vorsätzen für 2020? Stress vermeiden, mehr Zeit für die Familie, sich umwelt- und klimafreundlicher verhalten. Diese drei stehen ganz oben bei den Deutschen, wie eine Umfrage der Krankenkasse DAK zeigte, mit jeweils 64 Prozent. Schon zwei Wochen sind geschafft, und es sieht sicher gut aus damit. Schließlich hat ein neues Jahrzehnt begonnen, und jeder weiß: Es liegt ja nicht nur an Trump und Co, ob es goldene Zwanziger werden oder düstere. Sondern auch an uns.

Gesünder ernähren wollen sich übrigens immerhin 53 Prozent. Mehr als die Hälfte! Das ist löblich, zumal es sich prima mit dem Hauptvorsatz verbinden lässt, umwelt- und klimafreundlicher zu leben. Gerade hat das Öko-Institut dazu Wegweisendes publiziert. „Die Zukunft liegt auf unseren Tellern“, lautet der Blogbeitrag, der aus Anlass der bevorstehenden Grünen Woche in Berlin erschienen ist, der traditionellen Leistungsschau der deutschen Agrarwirtschaft.

Abnehmen ist ein Anfang

Bedenkliches liest man dort. Alleine mit der Ernährung verursachen wir heute mehr Treibhausgase, als das deutsche Klimabudget 2050 noch hergibt, wenn die Ziele des Paris-Abkommens eingehalten werden sollen. Das heißt: Selbst wenn alle anderen Sektoren wie Stromproduktion, Verkehr und Gebäudeheizung nur noch effizient und komplett mit Ökoenergien betrieben werden, würden die Emissionen aus dem Ernährungsbereich die noch verträgliche Treibhausgas-Menge von einer Tonne pro Kopf und Jahr überschreiten. Zum Vergleich: Heute ist jeder Bundesdeutsche im Schnitt für mehr als elf Jahrestonnen verantwortlich.

Abnehmen, wie es 36 Prozent von uns vorhaben, brächte schon mal was, obwohl man`s nicht übertreiben sollte. Schon richtig: Lebensmittel, die nicht gegessen werden, müssen auch nicht aufwendig hergestellt werden. Doch das alleine reicht natürlich nicht. Und für Normalgewichtige ist es sowie keine Lösung. Vielmehr: Unser aller Ernährungsgewohnheiten müssen sich ändern. Weniger Fleisch und Milchprodukte, mehr pflanzliche Nahrung. Und: Lebensmittelabfälle vermeiden.

Die Experten des Öko-Instituts rechnen vor, was welche Maßnahme bringt. Zum Beispiel: Würden wir ein Viertel weniger Fleisch essen, brächte das alleine schon eine Einsparung von drei Millionen Tonnen Treibhausgase im Jahr, soviel wie ein Tempolimit auf Autobahnen.

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