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Schlafrhythmus

Zeitumstellung 2021 verursacht Mini-Jetlag? Diese Tipps helfen gegen Müdigkeit

  • Sophia Lother
    VonSophia Lother
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Die Zeitumstellung sorgt bei vielen für einen gestörten Schlaf und Müdigkeit. Hier gibt es Tipps, wie Sie einen Mini-Jetlag vermeiden und was dagegen hilft.

Frankfurt - Vor allem für diejenigen, die über einen fragilen Schlafrhythmus verfügen, ist die Zeitumstellung häufig fatal. Egal ob auf Sommerzeit, oder auf Winterzeit: Die innere Uhr will plötzlich nicht mehr mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmen. Häufig sind dann Müdigkeit und Abgeschlagenheit bis hin zu Schlafstörungen die Folge. Meist vergehen einige Tage, bis sich diese Symptome wieder legen. Doch das muss nicht unbedingt sein.

Fachleute forschen bereits seit Jahren an immer neuen Methoden, diesem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen. Mit einigen Tipps lassen sich die Folgen einer Zeitumstellung zwischen Sommer- und Winterzeit vermindern. Ein Überblick.

Probleme durch Zeitumstellung? Eine Umstellung hat besonders gravierende Auswirkungen

Ein Jetlag ist vielen eher beim Thema Reisen ein Begriff. Mehrere Stunden Zeitverschiebung machen Reisenden dabei zunehmend zu schaffen. Laut dem Ärzteblatt kann es dann zu Schlafstörungen, Verdauungsproblemen und Erschöpfung kommen. Weil die innere Uhr sowohl durch das Hirn als auch durch Hormone gesteuert werde, könne es zwei bis fünf Tage dauern, um einen solchen Jetlag zu überwinden.

Interessant dabei ist auch, dass es eine wichtige Rolle spielt, in welche Richtung sich die Zeit verschiebt. Demnach verursacht eine Verkürzung des Tages deutlich stärkere Probleme als eine Verlängerung. Der Mensch gewöhne sich an letztere um bis zu 20 Prozent schneller, berichtet das Ärzteblatt. Auf die Zeitumstellung zwischen Sommer und Winterzeit bezogen, fällt folglich die Umstellung auf Sommerzeit meist wesentlich schwerer als ihr Pendant im Oktober.

Häufig macht die Zeitumstellung Menschen mit Schlafproblemen zu schaffen. (Symbolbild)

Müdigkeit und Schlafprobleme durch Zeitumstellung: Fachleute sprechen über Mini-Jetlag

Till Roenneberg, Professor am Institut für Medizinische Psychologie, hat sich mit dem Phänomen des Jetlags durch die Zeitumstellung beschäftigt. Gegenüber der Frankfurter Rundschau erklärte Chronobiologe Roenneberg, wie verheerend alleine die Uhrumstellung für die Gesundheit sein kann. Denn die innere Uhr läuft normal weiter und steht plötzlich im Widerspruch zur umgestellten Uhrzeit auf dem Wecker. Der Wissenschaftler bezeichnet dies als „sozialen Jetlag“, wobei viele Menschen alleine durch ihre unterschiedlichen Gewohnheiten, soziale Normen und die Zeitumstellung insgesamt ein Schlafdefizit anhäufen. Doch was kann man dagegen tun?

Der Allgemeinmediziner Hans-Jürgen Schrörs rät im Ärzteblatt, sich schon mehrere Tage vor einer Zeitumstellung vorzubereiten. Bei der Zeitumstellung auf Sommer- oder Winterzeit würde dies bedeuten, dass man bereits das davorliegende Wochenende nutzt.

Dem stimmt auch Hans-Günter Weeß zu. In einem Interview mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) erklärt der Leiter des interdisziplinären Schlafzentrums am Pfalzklinikum in Klingenmünster im Hinblick auf Probleme bei der Zeitumstellung auf die Sommerzeit: „Jeden Tag zehn bis 15 Minuten früher aufstehen und entsprechend früher ins Bett gehen hilft in der Regel sehr gut“. Gerade Menschen mit Schlafproblemen sollten mit solch einer langsamen Umstellung bereits vier bis sechs Tage vor der tatsächlichen Zeitumstellung beginnen.

Zeitumstellung verursacht Müdigkeit und Schlafstörungen: Tipps von Fachleuten

Weiterhin rät der Allgemeinmediziner Schrörs im Ärzteblatt aber auch dazu, sich gerade in einer solchen Zeit gesundheitsbewusst zu ernähren. Dabei sollte man auf Nahrungsmittel mit vielen Kohlenhydraten eher verzichten und stattdessen auf solche mit viel Eiweiß zurückgreifen. Denn letztere belebten die Funktionen des Körpers. Zuletzt wird auch Bewegung und Sport vor allem an der frischen Luft empfohlen. (slo)

Rubriklistenbild: © Cavan Images/Imago

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