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Wintersport-Apps für alle Fälle

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Wintersport-Apps
Schneebericht, Pistenplan und mehr: Mit den passenden Apps wird das Smartphone für Wintersportler noch nützlicher als ohnehin schon. © Benjamin Nolte/dpa-tmn

Das Smartphone hat man auch auf der Piste in der Tasche - für Anrufe, Nachrichten, Updates zwischendurch. Das Übliche. Aber lässt sich damit auch etwas mit Schnee- und Sportbezug anstellen? Na klar!

Berlin - Für Schneesportler gibt es grob gesagt drei Kategorien an Apps, die im Skigebiet und auf der Piste nützlich sein können. Solche, die informieren, solche die Leistung messen und solche, die warnen und im Notfall Hilfe holen.

Schnee- und Pistenberichte, Live-Bilder von Webcams, aber auch Pistenpläne sind die Spezialität von Info-Apps wie Bergfex (Android und iOS), Skiresort (Android und iOS) oder Schneehöhen (Android und iOS).

Höher, schneller und weiter

In der zweiten Gruppe sammeln sich die Tracker-Apps, die erheben, wie lange und wie schnell man auf Brettern unterwegs war, wie viele Pistenkilometer und Höhenmeter dabei am Endes des Tages zusammengekommen sind oder wie viele Abfahrten schließlich insgesamt auf der Uhr stehen.

Teils versuchen die Apps auch, den Kalorienverbrauch zu ermitteln, damit man weiß, ob man auf der Hütte eher Suppe löffeln oder das Schnitzel ordern sollte. Zu den Tracker-Apps zählen etwa Skifahren (Android und iOS), Skiline (Android und iOS) oder Sportler Ski Tracker (Android).

Lawinen aus dem Weg gehen

Wer sich als Skitouren-Geher, Schneeschuh-Wanderer oder Freerider auch abseits der Pisten bewegt, wird an Apps interessiert sein, die die offiziellen Lawinenlageberichte und entsprechende Warnungen anzeigen.

Das sind etwa Snowsafe (etwa für Bayern, viele österreichische Bundesländer, Südtirol oder Venetien), Lawine Tirol (fürs österreichische Bundesland Tirol) oder White Risk (für die Schweiz).

Am Berg Hilfe holen

Bei Skiunfällen ist die Bergrettung europaweit immer auch über die 112 zu erreichen. Nationale oder lokale Alpin-Notrufe sind oftmals an Infotafeln ausgeschildert oder lassen sich vor Ort erfragen.

Per „SOS EU ALP“ (Android und iOS) lässt sich mindestens ein EU-Notruf an die 112 absetzen. In vielen Alpen-Regionen kann die App aber auch die GPS-Standortdaten sowie die Telefonnummer direkt an die zuständige Rettungsleitstelle schicken, damit die Rettungsdienste den Unfallort zielgenau ansteuern können. Die rein schweizerische Entsprechung von „SOS EU ALP“ heißt Rega (Android und iOS). dpa

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