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Auf dem Gelände von ArcelorMittal wurden rund 100 Tonnen Waffenschrott aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gefunden.
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Auf dem Gelände von ArcelorMittal wurden rund 100 Tonnen Waffenschrott aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gefunden.

Weltkrieg

Waggons mit Weltkriegswaffen gefunden

100 Tonnen Waffenschrott aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg fanden mehrere Arbeiter auf dem Gelände eines luxemburgischen Stahlherstellers. 63 Menschen wurden dekontaminiert.

Nach dem Fund von rund 100 Tonnen Waffenschrott aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg sind in Luxemburg 63 Personen vorsorglich dekontaminiert worden. Der Schrott wurde laut einer Mitteilung des Krisenstabs der Regierung am Montag in zwei Waggons entdeckt, die sich auf dem Gelände des Stahlherstellers ArcelorMittal in Differdingen im Süden des Großherzogtums befanden. Drei Arbeiter seien zunächst mit Atembeschwerden behandelt worden. Sie seien aber noch im Laufe des Montags wieder nach Hause entlassen worden. Eine Gefahr für die Anwohner habe nicht bestanden.

Um welche Stoffe es sich in dem Schrott genau handelte, wurde nicht mitgeteilt. Die Eisenbahnwaggons stammten laut Krisenstab von einer deutschen Recyclingfirma. Vier weitere Waggons des gleichen Unternehmens, die ebenfalls auf dem Weg nach Differdingen waren, wurden demnach an der Grenze gestoppt.

 Luxemburgische Behörden haben bislang keine Hinweise darauf, dass in der Güterladung Waffenschrott aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg gefährliche Stoffe enthalten sind. Um zwei Güterwaggons mit insgesamt 100 Tonnen Schrott seien Messgeräte aufgestellt worden, um mögliche chemische oder biologische Substanzen aufzuspüren, sagte ein Sprecher der luxemburgischen Regierung am Dienstag. „Die Zähler haben aber nicht ausgeschlagen.“

Die Untersuchungen liefen weiter, sagte der Sprecher. Ergebnisse könnte es möglicherweise erst in einigen Tagen geben. In den Waggons sei unter anderem Waffenschrott gewesen: entschärfte und gereinigte Teile.

Nach Angaben von ArcelorMittal ist noch unklar, was genau in den Waggons gelagert ist. Sie hätten mehrere Dutzend Lieferanten von Alt-Stahl, der in Luxemburg zu neuem Stahl eingeschmolzen werde. Wenn altes Militärmaterial angeliefert werde, müsse das Unternehmen aber zuvor darüber unterrichtet werden. „Dann gilt für uns eine strikte Prozedur.“ In diesem Fall sei aber nichts bekannt gewesen, sagte er. (dpa/lrs)

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