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Vulkangestein treibt im Pazifik

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Bumsstein schwimmt im Südpazifik vor Neuseeland.
Bumsstein schwimmt im Südpazifik vor Neuseeland. © dpa

"Seltsame Sache": Ein unvorstellbar großer (26.000 Quadratkilometer) Teppich aus Bimsstein treibt im Wasser vor der Küste Neuseelands. Vermutlich stammt das Gestein von einem Unterwasser-Vulkan.

1000 Kilometer vor der Küste Neuseelands haben die Streitkräfte einen Gesteinsteppich annähernd in der Größe Belgiens gesichtet. Die riesige Menge golfballgroßen vulkanischen Gesteins dehnt sich über eine Fläche von etwa 26.000 Quadratkilometern aus und sehe laut der Marine aus wie eine Polar-Eisscholle. Der Gesteinsteppich war in dieser Woche zunächst von einem Flugzeug der neuseeländischen Luftwaffe aus etwa tausend Kilometer nordöstlich von Auckland entdeckt worden. Am Donnerstag besichtigten Wissenschaftler an Bord eines Marineschiffs das Gesteinsfeld.

Kein Zusammenhang mit Mount-Tongariro-Ausbruch

Kapitänleutnant Tim Oscar sagte, die Steine strahlten weiß wie unter einem Scheinwerferlicht. Er verglich sie mit einem riesigen Eisschelf und sprach von der „seltsamsten Sache“, die er in 18 Jahren auf See gesehen habe. Wissenschaftler erklärten, das Gestein stamme vermutlich von der Eruption eines Unterwasser-Vulkans. Mit dem Ausbruch eines anderen Vulkans an Land, dem Mount Tongariro, vor wenigen Tagen habe das Phänomen vermutlich nichts zu tun. Eine Gefahr für die Schifffahrt stellten die kleinen Steine nicht dar. (dapd, afp)

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