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Der Uranus als künstlerische Illustration.
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Der Uranus als künstlerische Illustration.

Planetenforschung

Uranus: Nasa-Team entschlüsselt mysteriöse Strahlung - Herkunft bleibt ein Rätsel

  • Delia Friess
    VonDelia Friess
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Schon seit seiner Entdeckung rätseln Astrophysiker:innen über den Planeten Uranus. Nun haben Forschende dort eine Strahlung nachgewiesen.

Washington D.C. - Was den Planeten Uranus unseres Sonnensystems so rätselhaft macht? Der Uranus soll aus Eis, Methan und Ammoniak bestehen. Es herrschen hohe Minusgrade von über -200 Grad. Ob es hier jemals Leben gab, gibt oder geben wird, beschäftigt die moderne Wissenschaft seit Jahrzehnten. Deshalb war die Entdeckung, die ein Team von Astrophysiker:innen nun machte, für die Fachwelt von großer Bedeutung: Röntgenstrahlung.

Röntgenstrahlung auf Uranus nachgewiesen: Forscher:innen rätseln über Herkunft

Röntgenstrahlung ist eines der Rätsel über den Uranus, das die Astronom:innen erforschten: Denn auf den anderen Planeten Venus, Erde, Mars, Merkur, Saturn, Pluto, Jupiter konnten sie Röntgenstrahlung feststellen, nur auf dem Planeten Uranus bisher nicht.

Der für die Astrophysik spektakuläre Fund geht auf Aufnahmen einer Sonde aus dem Jahr 1986 zurück. Die „Voyager 2“ startete bereits 1977 von der Erde und konnte im Vorbeiflug 1986 seltene Bilder des Uranus machen: Auf ihnen beruhen bisherige Erkenntnisse über den rätselhaften Planeten. Niemals ist eine Sonde dem Uranus wieder so nahe gekommen.

Das Teleskop „Chandra“, das 1999 ins All startete, konnte jedoch erneut Aufnahmen des Uranus machen. Drei dieser Bilder von 1917 und 2002 brachten jetzt wortwörtlich Licht ins Dunkel: Pinkfarbene Röntgenstrahlung ist deutlich erkennbar und als solche von den Wissenschaftler:innen nun identifiziert.

Uranus: Erstmals Röntgenstrahlung durch seltene Aufnahmen nachgewiesen

Die Forscher:innen haben auch schon mehrere Vermutungen, worauf die Röntgenstrahlung des Uranus zurückzuführen sein könnte: Der Uranus könnte die von der Sonne ausgestrahlte Röntgenstrahlung streuen. Damit hätte der Planet eine Gemeinsamkeit mit der Erde. Aber es gibt auch andere Theorien: Der Uranus ist von Staubringen und Partikeln wie Elektronen und Neuronen umgeben. Bei einer Kollision könnten die Röntgenstrahlen entstehen, heißt es auf der Website der Nasa. Eine weitere Möglichkeit: Polarlichter, wissenschaftlich Auroren genannt. Wie aber die Auroren des Uranus entstehen könnten, ist auch noch ein Rätsel.

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Der siebte Planet unseres Sonnensystems ist übrigens nicht bereits seit der Antike bekannt, sondern wurde erst vor rund 300 Jahren entdeckt. Auffällig ist seine Beschaffenheit: Kugelförmig wie andere Planeten unseres Sonnensystems, ist er von Staubringen umgeben und liegt aufgrund der physikalischen Bedingungen „schief“. Der genaue Grund dafür ist aber noch unbekannt. (Delia Friess) Auf der ISS nicht alleine: Astronauten entdecken mysteriöse Lebensform Jupiter, Saturn und ein Komet beherrschen den Nachthimmel im Juli

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