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In China war die totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021 zu sehen.
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In China war die totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021 zu sehen.

„Mofi“

Totale Mondfinsternis: Das war der „Blutmond“ vom 26. Mai 2021

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Der Supermond wurde am 26. Mai 2021 in Teilen der Erde zum „Blutmond“: Eine totale Mondfinsternis fand in Australien, Teilen Südostasiens und Teilen Amerikas statt.

Update vom Donnerstag, 27. Mai 2021: Die totale Mondfinsternis in Australien, Teilen Südostasiens und Teilen Amerikas ist vorbei. 14 Minuten hat die Totalität gedauert, bei der Beobachter, die sich in der Totalitätszone befanden, den „Blutmond“ bestaunen konnten. Dieses Phänomen tritt nur während der totalen Phase einer Mondfinsternis auf, wenn der Erdschatten, der den Mond verfinstert, nur noch langwelliges rotes Licht durchlässt.

Die totale Mondfinsternis wurde besonders spektakulär, weil es sich bei dem Vollmond am 26. Mai 2021 gleichzeitig um einen Supermond handelte – es war der größte Vollmond des Jahres, der nur 357.462 Kilometer von der Erde entfernt war. Die durchschnittliche Entfernung zwischen Erde und Mond liegt bei 384.400 Kilometern.

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Totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021: Supermond trifft Blutmond

Erstmeldung vom Mittwoch, 26. Mai 2021: Frankfurt – Der Vollmond am 26. Mai 2021 ist der Erde besonders nah und gilt als „Supermond“ – doch das ist noch nicht alles: In einigen Regionen der Welt findet pünktlich zum Supermond eine totale Mondfinsternis statt. Dieses Phänomen, das zum sogenannten „Blutmond“ führt, entsteht, wenn Sonne, Erde und Mond in der richtigen Position zueinander stehen. Befindet sich die Erde während eines Vollmonds zwischen Sonne und Mond, fällt ihr Schatten auf den Mond – er wird verfinstert. Bei einer partiellen Mondfinsternis wandert der Mond nur zum Teil durch den Erdschatten und wird nicht komplett verdeckt.

In China war die totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021 zu sehen.

Die totale Mondfinsternis im Mai 2021 war in Deutschland nicht zu sehen – nur Australien und Teile von Südostasien kamen in diesen Genuss. Auch in einem Teil von Nord-, Mittel- und Südamerika konnte man den „Blutmond“ sehen, angrenzende Regionen konnten teilweise immerhin eine partielle Mondfinsternis beobachten.

Totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021: Aus Deutschland bleibt nur der Livestream

Der „Blutmond“ ist nur dort zu sehen, wo es eine totale Mondfinsternis gibt. Das Phänomen hat seinen Namen von der Färbung des komplett verfinsterten Mondes erhalten: Er hat eine rötlich-orangene Farbe, die entfernt an Blut oder Rost erinnert. Dieser Farbton entsteht nur dann, wenn sich der Mond komplett im Schatten der Erde befindet: Der Erdschatten lässt nur noch langwellig rote Lichtstrahlen durch – und der Mond erscheint blutrot (oder rostrot).

Totale Mondfinsternis: „Blutmond“ über Australien und Südostasien im Livestream

Wer die totale Mondfinsternis am 26. Mai 2021 aus Deutschland beobachten wollte, wurde im Internet fündig: Es gab Livestreams, die die Verfinsterung des Mondes aus der Totalitätszone heraus zeigten.

Beginn der Halbschattenfinsternis10.47 Uhr
Beginn der partiellen Finsternis11.44 Uhr
Beginn der Hauptphase13.11 Uhr
maximale Verdunkelung13.18 Uhr
Ende der Hauptphase13.25 Uhr
Ende der partiellen Finsternis14.52 Uhr
Ende der Halbschattenfinsternis15.49 Uhr
Quelle: timeanddate.de, Zeiten für Frankfurt/Main

„Blutmond“ war in Deutschland nicht zu sehen – Supermond geht um 21.40 Uhr auf

Zu sehen war die totale Mondfinsternis von Deutschland aus nicht, da der Mond sich zu diesem Zeitpunkt unterhalb des Horizonts befand. Hierzulande ging der Vollmond/Supermond am 26. Mai 2021 gegen 21.40 Uhr auf, die Vollmond-Position erreichte der Supermond bereits um 13.14 Uhr – während er noch unter dem Horizont stand.

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Die nächste totale Mondfinsternis, die von Deutschland aus zu sehen sein wird, steht erst am 16. Mai 2022 an. Allerdings geht der Mond während der Finsternis unter. Am 28. Oktober 2023 ist in Deutschland wieder eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Bereits am 10. Juni 2021 ist in Deutschland dagegen ein Teil einer ringförmigen Sonnenfinsternis zu sehen. (Tanja Banner)

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