Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Tesla-CEO Musk hat die Entwicklung des Roboters angekündigt.
+
Die von Tesla zur Verfügung gestellte Illustration zeigt den humanoiden Roboter «Tesla».

Künstliche Intelligenz

„Freundlicher“ Roboter von Tesla: Das ist Elon Musks neues Projekt

  • VonNadja Austel
    schließen

Elon Musk stellt seinen neuesten Schachzug vor: Der humanoide Roboter „Optimus“ geht nun offiziell in die Entwicklung.

San Fransisco - Tesla-Chef Elon Musk hält am Donnerstag (19.8.) zum „AI Day“, also zum Tag der künstlichen Intelligenz, eine Präsentation - und stellt gewohnt ambitionierte Pläne für die Zukunft der Technik vor. Bereits im nächsten Jahr möchte er den Prototyp des menschenähnlichen Roboters „Optimus” fertigstellen. 

Etwa 172 cm groß und 57 kg schwer, das sollen die Ausmaße des Roboters werden. Was Musk wichtig ist: Der Roboter werde „freundlich“ sein. Vor noch nicht allzu langer Zeit hatte er vor den Risiken künstlicher Intelligenz gewarnt - sie sei die größte Bedrohung für die Menschheit, so sein Post auf Twitter (15.7.2020).

Elon Musk: Wenn jemand Roboter herstellt, dann wenigstens Tesla

Warum Tesla also nun einen Roboter produziere? „Wir stellen offensichtlich die Teile her, die ein nützlicher Roboter benötigt. Also sollten wir ihn herstellen”, so Musk laut Washington Post. Irgendjemand werde ihn herstellen. „Also sollten wir es tun und sicherstellen, dass er ungefährlich ist.”

Tesla-Bot “Optimus”: Was soll der Roboter können?

Der menschenähnliche Roboter solle in Zukunft gefährliche, sich wiederholende oder langweilige Aufgaben übernehmen können und den Menschen auf diese Art entlasten. Er werde von Menschen für eine menschliche Welt entwickelt. Dazu gehört unter anderem, dass er per Sprachsteuerung Befehle ausführen kann: „Es soll möglich sein, ihm zu sagen: ‘Geh’ bitte einkaufen!”

Für die Zukunft des Kapitalismus sieht Musk weitreichende Folgen: Ein universelles Grundeinkommen solle möglich werden und körperliche Arbeit freie Wahl - wer sie tun wolle, könne das, wer nicht, müsse es nicht. Diese Ziele scheinen sehr weitreichend, doch wer sein Unternehmen SpaceX kennt weiß: Musk setzt seinen Ideen selten Grenzen.

Elon Musk: Tesla-Bot bekommt absichtlich schwache Leistung

Zu einhundert Prozent scheint Tesla der Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz aber nicht über den Weg zu trauen: Dem Roboter wird ein Limit auferlegt. Nur 8 km/h schnell werde „Optimus” sich bewegen können. „Wir setzen das mechanische Leistungsniveau so an, dass man vor ihm wegrennen kann”, so Musk. Man wisse ja nie. (Nadja Austel)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare