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Autonomes Fahren

Unfall mit Tesla - Elon Musk verteidigt Autopilot

  • vonMirko Schmid
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Elon Musk, CEO von Tesla, bestreitet Verwicklung automatisierter Fahrsysteme seines Unternehmens in einen tödlichen Unfall. In Spring, Texas, in einen tödlichen Unfall verwickelt waren.

Spring, Texas - Elon Musk hat auf Twitter abgestritten, dass automatisierte Fahrsysteme für einen tödlichen Unfall verantwortlich sind, der sich am Samstagabend (17. April 2021) in der Stadt Spring im Bundesstaat Texas ereignet hatte. Das Tesla-Fahrzeug, ein Modell S, Baujahr 2019, war von der Straße abgekommen und mit einem Baum kollidiert. Anschließend brannte es komplett aus. Laut Angaben der örtlichen Feuerwehr waren über 120.000 Liter Wasser notwendig, um die Flammen in einem stundenlangen Einsatz zum Erlöschen zu bringen.

NameElon Reeve Musk
BerufUnternehmer
Alter49 Jahre (* 28. Juni 1971)
GeburtsortPretoria, Südafrika
Geschätztes Vermögen179,7 Milliarden USD (Forbes/2021)

Bei dem Unfall kamen zwei Männer zu Tode, sie waren 59 respektive 69 Jahre alt. Ihre Frauen geben an, dass sie wenige Minuten vor dem Unfall telefonischen Kontakt zu den Inassen gehabt hätten, welche mit ihnen über die Autopilot-Funktion des Autos gesprochen haben sollen. Die sterblichen Überreste der beiden Männer wurden vom Beifahrersitz sowie auf der Rückbank geborgen. Auf der Grundlage einer vorläufigen Untersuchung teilte die örtliche Polizei dem Kabelsender KPRC 2 mit, dass sie davonausgehen müssen, dass niemand hinter dem Lenkrad saß. Noch aber seien ihre Ermittlungen nicht abgeschlossen.

Tesla-CEO Elon Musk bestreitet Einfluss eines Autopiloten auf tödlichen Unfall

Elon Musk bestreitet, dass der Unfall durch das automatisierte Fahrsystem verursacht worden sei. Auf Twitter schreibt der Tesla-CEO: „Bisher wiederhergestellte Datenprotokolle zeigen, dass kein Autopilot aktiviert war und dieses Auto nicht über ein FSD-System verfügte. Darüber hinaus würde das Einschalten eines Standard-Autopiloten Fahrspurlinien erfordern, die auf dieser Straße nicht vorhanden waren.“

Tesla: Die Marke des Unternehmers Elon Musk gilt als innovativ. (Archivbild)

Tesla wirbt mit automatisierte Fahrsystemen mit Markennamen Autopilot und Full Self-Driving (FSD), darüber hinaus stellt der Konzern eine Beta-Version der FSD-Software an Kunden zur Verfügung, welche über eine sogenannte Premium-FSD-Option verfügen. Kostenpunkt: 10.000 US-Dollar. In einem Podcast bewarb Elon Musk das automatisierte Fahrsystem am 11. Februar 2021 mit den Worten: „Ich denke, Autopilot wird gut genug dafür sein, dass Sie die meiste Zeit nicht mehr selbst fahren müssen, es sei denn, Sie möchten es wirklich.“

Tesla-Fahrer:innen teilen Videos von selbstfahrenden Autos

Ganz anders klang das noch Ende des vergangenen Jahres gemäß der Rechtsbeistände des Automobilherstellers, welche gegenüber der KFZ-Behörde Department of Motor Vehicles in Kalifornien beteuert hatten, dass „die FSD-Software keinen Autopiloten bedeutet und kein autonomes Fahren ermöglicht“. In der Bedienungsanleitung des Fahrzeuges heißt es: „Die derzeit aktivierten Funktionen erfordern eine aktive Fahrerüberwachung und machen das Fahrzeug nicht autonom.“

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Das hindert einige Tesla-Besitzer:innen nicht daran, in den Sozialen Medien Videos zu teilen, die Menschen dabei zeigen, wie sie über eine längere Zeit freihändig fahren, am Steuer schlafen oder bei voller Fahrt vom Fahrer- auf den Beifahrersitz wechseln. Auf YouTube kursiert ein Videoclip eines Jugendlichen, der während der Fahrt ein Nickerchen am Steuer und später auf der Rückbank einlegt, während seine Mutter auf dem Beifahrersitz sitzt und das Auto autonom fährt. (Mirko Schmid)

Rubriklistenbild: © John Marshall Mantel via www.imago-images.de

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