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SpaceX steht kurz davor, einen eigenen Rekord zu brechen

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Von: Tanja Banner

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Im Jahr 2022 steht SpaceX kurz davor, einen eigenen Rekord zu knacken: Schon im Juli könnte SpaceX die 32. Rakete des Jahres starten – im Vorjahr kam das Unternehmen auf 31 Raketenstarts. (Archivbild)
Im Jahr 2022 steht SpaceX kurz davor, einen eigenen Rekord zu knacken: Schon im Juli könnte SpaceX die 32. Rakete des Jahres starten – im Vorjahr kam das Unternehmen auf 31 Raketenstarts. (Archivbild) © dpa/SOPA Images/ZUMA Press Wire/Paul Hennessy

SpaceX steht vor dem 32. Raketenstart des Jahres – ein neuer Rekord für das Unternehmen von Elon Musk. An Bord sind erneut die umstrittenen „Starlink“-Satelliten.

Vandenberg Air Force Base – Seit einigen Jahren stellt das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Milliardär Elon Musk die Branche auf den Kopf. Für private Kunden, die US-Raumfahrtorganisation Nasa und andere US-Behörden, aber auch für das eigene Unternehmen schicken Raketen – allen voran das „Arbeitspferd“ von SpaceX, die „Falcon 9“ – Fracht und seit einiger Zeit auch Menschen ins Weltall. Kein anderes Unternehmen startet im Jahr mehr Raketen als SpaceX. Nun steht das Unternehmen davor, seinen eigenen Rekord zu brechen.

Im Jahr 2021 konnte SpaceX 31 gestartete Raketen verbuchen, ein Großteil davon brachte Satelliten für die Internet-Konstellation „Starlink“ von SpaceX in eine Erdumlaufbahn. Außerdem transportierte SpaceX mit der „Crew Dragon“-Kapsel Astronautinnen und Astronauten für die Nasa zur Internationalen Raumstation ISS und erstmals auch Weltraumtourist:innen in eine Erdumlaufbahn. Im laufenden Jahr steht SpaceX nun Ende Juli schon vor dem 32. Raketenstart. Damit bricht das Unternehmen mutmaßlich noch im Juli den eigenen Rekord.

SpaceX vor Rekord: 32. Raketenstart des Jahres steht bevor

Der Rekordstart ist für den 21. Juli um 19.39 Uhr geplant, starten soll die „Falcon 9“-Rakete von der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien. An Bord wird die Rakete nach Unternehmensangaben 46 „Starlink“-Satelliten haben, die in einen niedrigen Erdorbit gebracht werden sollen. Dort umkreisen bereits mehr als 2600 „Starlink“-Satelliten die Erde. Sie sollen für ein schnelles Internet in allen Winkeln der Erde sorgen – unter anderem im Ukraine-Krieg kommt das Satelliten-Internet auf ukrainischer Seite zum Einsatz.

„Starlink“ wird von Astronominnen und Astronomen regelmäßig kritisiert – unter anderem, weil die „Starlink“-Satelliten teils sehr hell am Himmel zu sehen sind, aber auch, weil die zahlreichen Raketenstarts bisher nicht erforschte Auswirkungen auf die Umwelt haben können.

SpaceX schickt erneut „Starlink“-Satelliten ins All – Sie sind nicht unumstritten

SpaceX ist das erste Raumfahrtunternehmen, das auf teilweise wiederverwertbare Raketen gesetzt hat. Die erste Stufe der „Falcon 9“ landet nach dem Start wieder auf der Erde oder einem Drohnenschiff im Meer – im Fall des anstehenden Rekordflugs soll sie auf dem Drohnenschiff „Of Course I Still Love You“ im Pazifik landen. Der Booster kam bisher dreimal zum Einsatz. (tab)

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