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Weltraum

Neuer Rekord bei SpaceX: Eine Rakete trägt 143 Satelliten in den Weltraum  

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Es klingt unglaubwürdig: Eine Rakete bringt 143 Raketen ins All. Doch genau das hat eine SpaceX-Rakete jetzt geschafft.

  • Eine SpaceX-Rakete hat insgesamt 143 Satelliten in den Erdorbit gebracht.
  • Damit hat das Unternehmen einen neuen Rekord aufgestellt.
  • Alles zum Thema Weltraumforschung finden Sie auf unserer Themenseite.

Cape Canaveral – Elon Musk ist dafür bekannt, Rekorde aufzustellen. Seine Firma SpaceX eifert dem Gründer nach: SpaceX hat 143 Satelliten mit nur einer Falcon-9-Rakete ins All geschickt und mit der „Transporter-1-Mission“ einen neuen Rekord aufgestellt. Den bisherigen Rekord hatte Indien gehalten, das im Jahr 2017 104 Raketen mit einer Rakete des Typs PSLV (Polar Satellite Launch Vehicle) in den Weltraum schickte. 

SpaceX: Falcon-9-Rakete trägt 143 Satelliten ins All

Ermöglicht wird die hohe Anzahl an Satelliten, da sie nur eine geringe Größe besitzen. Darüber hinaus sind Satelliten inzwischen weitaus billiger als in der vergangenen Geschichte der Raumfahrt und können deshalb von einer Vielzahl an Firmen eingesetzt werden. Inzwischen liegen die Preise für Satelliten ab 200 kg liegen inzwischen bei knapp 5.000 US-Dollar.

Die Falcon 9-Rakete von SpaceX hebt am Cape Canaveral ab.

Für den Satellitenrekord wurde die teilweise wiederverwendbare SpaceX-Rakete Falcon-9 genutzt. Die erste Raketenstufe der Rakete war bereits fünf Mal im Einsatz. Am 30. Mai 2020 brachte sie den Crew Dragon Endeavour mit Bob Behnken und Doug Hurley an Bord ins Weltall. Die SpaceX-Rakete hob am Sonntag (24.01.2021) von der Cape Canaveral Space Station in Florida ab. Ursprünglich war der Start für Samstag (23.01.2021) geplant gewesen, wurde aber wegen schlechten Wetters verschoben. 

SapceX: Satelliten in 500 Kilometer Höhe ausgesetzt

Nach der Trennung von der zweiten Stufe landete die erste Raketenstufe auf einem im Atlantik schwimmenden Drohnenschiff mit dem Namen „Of Course I still love you“.. Nur knapp eine Stunde nach dem Abheben der SpaceX-Rakete setzte die zweite Raketenstufe die Satelliten in einer Höhe von 500 Kilometern im Orbit aus. An Bord der SpaceX-Rakete befanden sich zehn Satelliten des SpaceX-internen Satelliten-Internets Starlink und 133 weitere Satelliten kommerzieller und staatlicher Auftraggeber. Dazu gehören auch fast 50 Satelliten mit der Größe eines Schuhkartons des Unternehmens „Planet“. Die sogenannten „Superdoves“ sollen tagtäglich Bilder der Erde machen. (Marvin Ziegele)

Rubriklistenbild: © HANDOUT/AFP

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