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Die mysteriösen Ringe um das Schwarze Loch V404 Cygni.
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Die mysteriösen Ringe um das Schwarze Loch V404 Cygni.

V404 Cygni

Nasa macht mysteriöse Entdeckung bei Schwarzem Loch

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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Die Nasa veröffentlicht ein spektakuläres Bild eines Schwarzen Loches: Es ist von mysteriösen Ringen umgeben.

Frankfurt – Schwarze Löcher sind und bleiben ein Rätsel für Weltraumforscher:innen. Erst kürzlich konnten Forschende die Rückseite eines Schwarzen Lochs betrachten – und damit eine Theorie von Albert Einstein bestätigen. Nun haben Forschende einen Satz aus konzentrischen Ringen um ein Schwarzes Loch entdeckt – mit einer ganz speziellen Technik.

Mittels Röntgenstrahlung durch das Chandra X-ray Observatoriums der Nasa und Neil Gehrels Swift Observatoriums war es den Wissenschaftler:innen möglich, einen Strahlenausbruch eines Schwarzen Lochs zu erkennen. Das Schwarze Loch namens V404 Cygni, das sich im gleichnamigen Sternensystem befindet, ist etwa 7800 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Nasa: Forschende entdecken Ringe um Schwarzes Loch

Dieses Ring-Phänomen um das Schwarze Loch wird von den Wissenschaftler:innen als „Streuungseffekt“ oder „Lichtechos“ bezeichnet. Das Schwarze Loch durchlebte in seiner Vergangenheit mehrere Strahlenausbrüche, die nur durch Röntgenstrahlen erkennbar sind. Das Schwarze Loch verschlingt Materie von einem nahen Stern. Diese Materie sammelt sich um die Akkretionsscheibe des Schwarzen Loches und sendet daraufhin Röntgenstrahlen aus.

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Der sogenannte Streuungseffekt tritt zutage, wenn die Röntgenstrahlen des Schwarzen Loches auf Staubwolken treffen, die die Strahlung auf ihrem Weg zur Erde brechen und bündeln. So kommt die Kreisform zustande. Dabei ist entscheidend, wie groß der Durchmesser eines jeden Rings ist. Je größer, desto näher ist die beobachtbare Staubwolke an der Erde. Insgesamt konnten acht Ringe entdeckt werden, die von dem Schwarzen Loch V404 Cygni ausgehen.

Weltraumforschung: „Lichtechos“ von Schwarzem Loch V404 Cygni

Diese „Lichtechos“ wurden bereits im Jahr 2015 entdeckt. Die Daten des Chandra-x-ray Observatoriums der Nasa wurden nun einer laufenden Studie hinzugefügt. Die Studie unter der Leitung von Sebastian Heinz der University of Wisconsin sollen Aufschluss über den Aufbau der Staubringe geben. Das Forscherteam schloss, dass der Staub im Weltraum mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Graphit- und Silikatkörnern besteht. (marv)  

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