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So ist es geplant: Ein Raumschiff fängt einen erdnahen Asteroiden ein.
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So ist es geplant: Ein Raumschiff fängt einen erdnahen Asteroiden ein.

Asteroide

Roboter sollen Metalle auf Asteroiden abbauen

Die Idee klingt verrückt, doch prominente Investoren wie Regisseur James Cameron und Google-Gründer Larry Page glauben daran: Eine US-Firma will rohstoffreiche Asteroiden durch Roboter ausbeuten.

Mit Roboterraumschiffen will eine US-Firma wertvolle Metalle auf im Weltall umherfliegenden Gesteinsbrocken abbauen. Das Unternehmen Planetary Resources, das von prominenten Investoren wie Hollywood-Regisseur James Cameron unterstützt wird, stellte das nach Science Fiction klingende Projekt am Dienstag (Ortszeit) offiziell vor.

„Das Universum ist voll von Rohstoffen, und wir machen sie für die Menschheit nutzbar“, sagte Firmenmitgründer Peter Diamandis am Dienstag bei der Vorstellung der waghalsigen Pläne in Seattle. Das Ganze sei „eine der größten kommerziellen Gelegenheiten“ überhaupt. Auf rohstoffreichen Asteroiden will er Wasser und wertvolle Mineralien wie Platin, Eisen, Nickel sowie Schwefel abbauen.

Weltraumteleskop soll Asteroiden erkunden

Diamandis hat das Unternehmen schon vor drei Jahren im Stillen mit seinem Partner Eric Anderson gegründet. Beide sind Altbekannte in der privaten Raumfahrt, wo sich Gutbetuchte eine Reise ins All gönnen können.

„Wir sind schon dabei, das erste Gerät zu bauen“, sagte Anderson. Binnen zwei Jahren will die Firma soweit sein, dass eine Vorhut an Raumfahrzeugen ins All starten kann. Allerdings wird es sich dabei nur um Teleskope handeln, die auskundschaften sollen, welche Asteroiden in Erdnähe zur Ausbeutung lohnen. Die Firma geht davon aus, auf einem einzigen, 500 Meter großen Asteroiden so viel Platin finden zu können, wie jemals auf der Erde abgebaut wurde.

Roboter sollen erst später aufsteigen

Erst später sollen Roboter aufsteigen, um die Bodenschätze zu heben und an Ort und Stelle aus dem Gestein zu lösen. Auf einen genauen Zeitplan wollte sich das Gründerduo aber nicht festlegen. Aus dem im All geförderten Wasser soll Treibstoff für Raketen entwickelt werden. Dazu wolle die Firma ein „kostengünstiges“ Raumschiff bauen, das nacheinander zu mehreren Asteroiden fliegen könne, erklärte der frühere NASA-Astronaut Tom Jones.

Firmen-Chef Diamandis räumte ein, dass das Vorhaben „schwierig“ sei. Er hat aber zumindest schon einige namhafte Investoren von seinem Projekt überzeugt: Neben „Titanic“-Regisseur Cameron sind auch die Google-Chefs Larry Page und Eric Schmidt dabei. Cameron ist schon lange als Fan von gewagten Expeditionen bekannt. Im März war er als erster Mensch allein zum tiefsten Punkt der Weltmeere im Marianengraben im Pazifik getaucht. (afp, dpa)

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