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Profs wollen Unipräsidentin abwählen

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Unter ihrer Führung soll sich die Universität Hamburg zu einer autoritär geführten Einrichtung entwickelt haben, kritisieren die Wissenschaftler.
Unter ihrer Führung soll sich die Universität Hamburg zu einer autoritär geführten Einrichtung entwickelt haben, kritisieren die Wissenschaftler. © ddp

Die Führungskrise an der Hochschule spitzt sich weiter zu. Eine Gruppe von Professoren sammelt mit einem elektronischen Kettenbrief Unterschriften für die Abwahl der Hochschulpräsidentin Monika Auweter-Kurtz.

Über einen elektronischen Kettenbrief sammelt eine Gruppe von Professoren der Uni Hamburg derzeit bei ihren Kollegen Unterschriften für die Abwahl der Hochschulpräsidentin Monika Auweter-Kurtz. Damit spitzt sich die Führungskrise an der Hochschule (FR vom 23. Mai) weiter zu.

Der Aufruf zum Sturz richtet sich an den zuständigen Hochschulrat. "In kurzer Zeit hat sich die Universität Hamburg zu einer autoritär geführten Einrichtung entwickelt", kritisieren die Wissenschaftler.

Sie sehen sich "demoralisiert und ihrer eigenen Institution entfremdet". Im einzelnen beklagen die Gelehrten eine Überbürokratisierung sowie eine "unprofessionelle Personalführung und Missachtung der Selbstverwaltung".

Hochschulleiterin Auweter- Kurtz bemerkt dazu: "Wir wollen einen neuen Weg gehen, den offensichtlich nicht alle mitgehen wollen." Es sei schade, dass niemand vorher das Gespräch mit dem Präsidium gesucht habe. (fr)

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