Naturschutz

Population des Spitzmaulnashorns erholt sich leicht

Das Spitzmaulnashorn scheint sich zu erholen: Die Population der  bislang gefährdeten Tierart wächst wieder - wenn auch zaghaft.

Die Population des Spitzmaulnashorns in Afrika hat sich nach den dramatischen Einbrüchen seit den 70er Jahren leicht erholt. Zwischen 2012 und 2018 wuchs die Zahl der Tiere in der Wildnis von geschätzten 4845 auf 5630 Exemplare, wie die Weltnaturschutzunion (IUCN) am Donnerstag berichtete. Gleichwohl bleibe das Spitzmaulnashorn (Diceros bicornis) vom Aussterben bedroht.

Die Unterart Südwestliches Spitzmaulnashorn hat sich so weit erholt, dass die IUCN sie in ihrer aktualisierten Roten Liste der bedrohten Tiere jetzt von „gefährdet“ auf Kategorie „potenziell gefährdet“ herabstufte. 

Vom Breitmaulnashorn (Ceratotherium simum) gibt es zwar mehr Exemplare, aber der Trend ist bedrohlicher. Zwischen 2012 und 2017 sei die Zahl um 15 Prozent auf 18.000 gesunken. Damit sei das Wachstum der Population in den fünf Jahren davor praktisch zunichte gemacht worden. Problem sei vor allem die Wilderei im Kruger-Nationalpark in Südafrika. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare