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Die Planeten Saturn und Jupiter leuchten im August besonders hell, da sie der Sonne gegenüberstehen und der Erde besonders nah sind. (Archivbild)
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Die Planeten Saturn und Jupiter leuchten im August besonders hell, da sie der Sonne gegenüberstehen und der Erde besonders nah sind. (Archivbild)

Astronomie

Planeten beobachten: Saturn und Jupiter stehen im August besonders günstig

  • Tanja Banner
    VonTanja Banner
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Jupiter und Saturn stehen der Sonne im August exakt gegenüber und sind damit sehr gut zu sehen. Wie Sie die hell strahlenden Planeten am Abendhimmel finden.

Frankfurt – Wer im August 2021 nach Sonnenuntergang gen Osten schaut, der kann ihn kaum übersehen: den Planeten Saturn. Er taucht mit zunehmender Dunkelheit über dem östlichen Horizont auf und steigt im Laufe der Nacht weiter nach oben. Derzeit ist Saturn besonders auffällig, denn er stand am 2. August der Sonne am Himmel genau gegenüber. Diese Position, auch „Opposition“ genannt, bedeutet gleichzeitig auch, dass Saturn der Erde besonders nah ist. Er strahlt besonders hell am Nachthimmel und ist die gesamte Nacht über zu sehen.

Der Planet Saturn hat auch den Spitznamen „Herr der Ringe“, da er von insgesamt sieben Ringen umgeben ist, die man zwar nicht mit bloßem Auge, dafür aber bereits mit kleineren Teleskopen sehen kann. Ein beeindruckender Anblick. Gar nicht weit von Saturn am Himmel entfernt kann man derzeit einen weiteren hellen Planeten sehen: Jupiter. Der Gasriese geht erst einige Zeit nach Saturn im Osten auf, strahlt dann aber um einiges heller als Saturn.

Saturn und Jupiter am Abendhimmel beobachten: Helle Planeten strahlen im Osten

Jupiter erreicht am 20. August seine Oppositions-Stellung zur Sonne und strahlt in dieser Zeit besonders hell am Himmel. Generell gilt jedoch bei beiden Planeten: Sie sind nicht nur am Tag ihrer Opposition besonders gut zu sehen, sondern auch in den Tagen direkt davor und danach – der August ist der Monat, der von den beiden Planeten dominiert wird. Rund um Vollmond am 22. August gesellt sich auch noch der Mond zu den beiden Planeten. Eigentlich logisch – schließlich befindet sich der Mond bei Vollmond ebenfalls gegenüber der Sonne.

Saturn und Jupiter stehen am Himmel derzeit verhältnismäßig nah beieinander, aus irdischer Perspektive steht Saturn etwas höher und „rechts“ von Jupiter. Im vergangenen Dezember kamen sich die beiden Planeten bei einer sogenannten „Großen Konjunktion“ besonders nah: am 21. Dezember 2020 trennten die Planeten Jupiter und Saturn von der Erde aus gesehen nur noch 0,1 Grad voneinander – das ist etwa ein Fünftel des Vollmond-Durchmessers.

Planeten Jupiter und Saturn: So weit entfernt leuchten sie doch so hell

Die nächste Große Konjunktion zwischen den beiden Planeten findet erst in knapp 20 Jahren statt: Am 5. November 2040 kommen sich die beiden Riesenplaneten jedoch nicht so nah wie im Dezember 2020. Die nächste Große Konjunktion, bei der sich Saturn und Jupiter wieder so nahe kommen wie 2020 wird erst im Jahr 2080 zu sehen sein. Für den Rest des Jahres 2021 bleiben Jupiter und Saturn prominente Himmelskörper am Abendhimmel.

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Saturn ist übrigens der am weitesten entfernte Planet, den man von der Erde aus mit bloßem Auge sehen kann. Derzeit ist Saturn etwa zehn Astronomische Einheiten von der Sonne entfernt (etwa 1,5 Milliarden Kilometer), von der Erde ist er neun Astronomische Einheiten (etwa 1,35 Milliarden Kilometer) entfernt. Eine Astronomische Einheit steht für die mittlere Entfernung zwischen Erde und Sonne und beträgt genau 149.597.870.700 Kilometer. Die vier größten Jupitermonde, die nach ihrem Entdecker benannten Galileischen Monde Io, Europa, Ganymed und Kallisto kann man bereits mit Ferngläsern rund um den Jupiter erkennen. (Tanja Banner)

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