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Forschung

Omikron-Variante: Moderna mit düsterer Impfstoff-Prognose

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Mutationen, wie die Omikron-Variante des Coronavirus, machen Impfstoff-Anpassungen erforderlich. Die Moderna-Prognose sorgt für eine Überraschung. 

Frankfurt – Inmitten der vierten Corona-Welle sorgt die Omikron-Variante für Aufsehen. Laut der Einschätzung verschiedener Fachleute ist die Mutation weitaus infektiöser, als beispielsweise die Delta-Variante. Diese stellt nach wie vor den Großteil der Neuinfektionen, welche das Robert Koch-Institut täglich vermeldet.

Als zentrale Maßnahme gegen die Pandemie heben Forscherinnen und Forscher immer wieder das Impfen hervor. Einerseits sorgen die Vakzine demnach dafür, dass Geimpfte das Coronavirus weniger oft weitergeben und andererseits verhindert es schwere Verläufe der Krankheit Covid-19. Auffrischungsimpfungen, auch Booster-Impfungen genannt, werden von der Wissenschaft empfohlen. Allerdings sind Anpassungen der Corona-Impfstoffe nötig, um den entsprechenden Corona-Varianten, wie Omikron, entgegenzutreten.

Corona-Variante Omikron: Moderna-Einschätzung sorgt für Überraschung

Der Impfstoff von Biontech/Pfizer soll zum Beispiel angepasst werden. Im März 2022 rechnet der Hersteller mit einem modifizierten Vakzin gegen die Omikron-Variante. Das Vakzin von Moderna soll ebenfalls überarbeitet werden. Allerdings steht dabei längst nicht fest, wann es auf den Markt kommen soll.

Der Corona-Impfstoff von Moderna soll ebenfalls an die Omikron-Variante angepasst werden.

„Die Omikron-spezifischen Booster kommen realistischerweise nicht vor März und vielleicht eher im zweiten Quartal“, so Präsident Stephen Moge. Die Nachrichtenagentur Reutes zitiert den Moderna-Chef. Die Anpassung sei allerdings dringend notwendig. Das betonte Moderna-Geschäftsführer Stephane Bancel gegenüber der Financial Times: „Es gibt kein Szenario, in dem die Effektivität das gleiche Niveau hat, wie wir sie mit der Delta-Variante hatten.“

Expertinnen und Experten rechnen damit, dass die Omikron-Variante im kommenden Sommer bereits für einen Großteil der Corona-Infektionen verantwortlich sein wird. Bis dahin will die Wissenschaft die Mutation weiter erforschen: Was bislang über die Omikron-Variante bekannt ist. (tu)

Rubriklistenbild: © Dinendra Haria/Imago Images

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