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Ein monochromatischer Effekt kann beim Fotografieren erzeugt werden oder aber im Nachhinein mit einer Software.

Statt Schwarzweiß

Monochrom-Optik kann reizvoller Foto-Effekt sein

Schwarzweiß-Fotos gelten als sinnlich und stimmungsvoll. Eine ansprechende Alternative ist die monochrome Optik. Sie kann beim Aufnehmen oder auch im Nachhinein mit einem Bildbearbeitungsprogramm erzielt werden. So geht's:

Das Reduzieren auf eine Farbe kann Bilder besonders wirken lassen. Wie bei Schwarzweiß-Aufnahmen wird die Bildaussage so auf Formen und Kontraste reduziert, berichtet die Fachzeitschrift „ColorFoto“ (Ausgabe 12/2018).

Doch bei monochromen Fotos werde die Wirkung zusätzlich von einem Farbton beeinflusst, was bei mancher Aufnahme im Vergleich zu Schwarzweiß reizvoller ist.

In Bildbearbeitungsprogrammen lässt sich das erreichen, indem Aufnahmen in Schwarzweiß konvertiert und mit einer bestimmten Farbe getont werden. Oder man reduziert die Sättigung von Motivfarben.

Monochromatische Effekte kann man jedoch auch beim Aufnehmen erzielen, beispielsweise in der Blauen Stunde oder bei einem im Gegenlicht fotografierten Sonnenuntergang. Dadurch verändert sich die Eigenfarbe der abgebildeten Objekte.

Das Farbklima eines monochromen Motivs lasse sich durch den Weißabgleich der Kamera beeinflussen. Ist die Farbe des Objekts monochrom, sollte man den Weißabgleich exakt auf das Aufnahmelicht abstimmen, damit die Darstellung farbrichtig ist.

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