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In Japan wurden Verunreinigungen in Moderna-Dosen festgestellt. (Symbolbild)
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In Japan wurden Verunreinigungen in Moderna-Dosen festgestellt. (Symbolbild)

Corona-Vakzin

„Fremde Substanzen“: Japan zieht 1,63 Millionen Moderna-Impfdosen aus dem Verkehr

  • Marvin Ziegele
    VonMarvin Ziegele
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„Fremde Substanzen“ sollen in Corona-Impfstoffen gefunden worden sein. Die japanische Regierung reagiert.

Tokio – Japan stoppt nach Berichten über die Verunreinigung mehrerer Ampullen die Verwendung von 1,63 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs von Moderna. Das Pharmaunternehmen Takeda, das in Japan für die Verteilung des Corona-Impfstoffs zuständig ist, teilte am Donnerstag (26.08.2021) mit, mehrere Impfzentren im Land hätten „fremde Substanzen“ in noch ungeöffneten Impfstoffampullen festgestellt. Man habe sich daher dafür entschieden, die Impfdosen nicht mehr zu verwenden, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Das Unternehmen in Japan teilte weiter mit, der US-Hersteller Moderna sei verständigt und um eine „dringliche Untersuchung“ gebeten worden. Zur Art der mutmaßlichen Verunreinigungen machte Takeda keine Angaben. Berichte über gesundheitliche Probleme als Folge der beanstandeten Substanzen in Japan wurden bisher nicht gemeldet.

Verunreinigungen in Moderna-Impfstoff: Japan zieht 1,63 Millionen Dosen aus dem Verkehr

Regierungssprecher Katsunobu Kato führte aus, dass die Verunreinigungen nur in den Ampullen einer Charge des Moderna-Impfstoffs festgestellt worden seien. Die anderen beiden Chargen des Moderna-Impfstoffs seien als Vorsichtsmaßnahme aus dem Impfgeschehen gezogen worden. Auch Kato betonte, dass bislang keine gesundheitlichen Probleme im Zusammenhang mit den beanstandeten Impfdosen gemeldet worden seien. „Aber wir fordern Menschen, die irgendeine Anomalie wahrnehmen, auf, ihren Arzt zu konsultieren“, fügte der Regierungssprecher hinzu.

Japanischen Medien zufolge wurden alle drei aus dem Verkehr gezogenen Chargen des Moderna-Impfstoffs etwa zeitgleich in Spanien produziert. Die verunreinigenden Substanzen seien in 39 ungeöffneten Ampullen in acht unterschiedlichen Impfzentren in Japan entdeckt worden, berichtete der japanische Sender NHK.

„Fremde Substanzen“ in Moderna-Impfstoff: Keine gesundheitlichen Probleme

Das japanische Gesundheitsministerium will nun mit Takeda daran arbeiten, Ersatz-Impfdosen zu organisieren, damit die Impfkampagne des Landes nicht in Verzug gerät. Bislang wurden 43 Prozent der japanischen Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Derzeit kämpft das Gastgeberland der Olympischen Sommerspiele und der Paralympics gegen einen Rekordanstieg der Corona-Neuninfektionen wegen der hochansteckenden Delta-Variante. Für einige Gebiete des Landes wurden Restriktionen verhängt. (Marvin Ziegele mit AFP)

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