Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

China veröffentlicht neue Bilder vom Mars
+
Nahaufnahme des chinesischen Orbiters „Tianwen-1“, im Hintergrund ist die rote Oberfläche des Mars zu sehen.

Roter Planet

Mars: China-Orbiter sendet erstaunliche Bilder – „Wow, noch eine Überraschung“

  • Tanja Banner
    VonTanja Banner
    schließen

Der chinesische Mars-Orbiter schickt spektakuläre Bilder zur Erde. Ein Experte ist erstaunt vom Kniff, den die Fachleute anwenden.

Peking – Der Mars ist der Planet, der von den meisten Raumsonden erforscht wird – allen voran von der US-Raumfahrtorganisation Nasa, die mit den Rovern „Perseverance“ und „Curiosity“ und dem Lander „InSight“ gleich drei Forschungsgeräte auf der Oberfläche des roten Planeten platziert hat. Doch die USA sind nicht mehr die einzige Nation, die in der Lage ist, einen Rover über die steinige Mars-Landschaft rollen zu lassen: Seit 2021 ist China die zweite Nation, die auf dem Mars gelandet ist.

Und auch in der Umlaufbahn um den Mars sind die USA nicht alleine: China hat dort – neben der Nasa, der europäischen Raumfahrtorganisation Esa und Indien – ebenfalls eine Raumsonde platziert.

Meist stehen die Nasa-Missionen im Rampenlicht – etwa wenn der Rover „Perseverance“ noch vor der ersten Fahrt auf dem Mars „eines der größten Rätsel“ löst oder eine „Schatzkiste“ auf dem Mars entdeckt. Doch auch die chinesische Mars-Forschung hat einiges zu bieten. Zuletzt hat der chinesische Rover „Zhurong“, der im Mai 2021 auf dem roten Planeten gelandet ist, etwa einen „Schlammvulkan“ entdeckt, der auf historische Wasserquellen hindeuten könnte.

Mars-Mission: China fotografiert die eigene Raumsonde im Mars-Orbit

Während die Nasa-Mission „Perseverance“ mit Videos von der Landung auf dem Mars für Aufsehen sorgte – vor allem der Fallschirm sorgte bei Fans für Begeisterung – macht die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA nun mit Bildern des Mars-Orbiters „Tianwen-1“ von sich reden. Es handelt sich dabei jedoch nicht um Bilder, die der Orbiter aufgenommen hat, sondern um außergewöhnliche Aufnahmen, die den Orbiter selbst in der Mars-Umlaufbahn zeigen.

Um die Aufnahmen zu machen, griffen die CNSA-Ingenieure zu einem Kniff: Für die Bilder wurde nach Angaben der Behörde eine Wifi-Kamera benutzt. Der Raumfahrt-Journalist und China-Experte Andrew Jones freut sich auf Twitter über die Bilder: „Wow! Das ist noch eine Überraschung der Tianwen-1-Mission!“ und fährt fort: „Der Orbiter hat offenbar einen kleinen Sub-Satelliten im Mars-Orbit freigelassen, der diese Bilder gemacht hat.“

Nahaufnahme des chinesischen Orbiters „Tianwen-1“, im Hintergrund ist die rote Oberfläche des Mars zu sehen.

Chinesischer Rover auf dem Mars: „Zhurong“ schickt auch ein Bild

Auf den Aufnahmen zu sehen ist nicht nur der Orbiter „Tianwen-1“ mitsamt seinen Solarpanelen und seiner Richtantenne für die Kommunikation, sondern auch ein Teil des Mars. Unter anderem kann man das Eis am Nordpol des Mars erkennen und auch die rötliche Färbung der Oberfläche, die dem Mars den Beinamen „roter Planet“ eingebracht hat.

Was passiert in der Raumfahrt, der Astronomie oder auf dem Mars? Abonnieren Sie den kostenlosen FR-Newsletter und bleiben Sie auf dem Laufenden!

Auch vom chinesischen Mars-Rover „Zhurong“ wurde ein neues Bild veröffentlicht: In einem Mosaik, das aus drei Bildern zusammengesetzt wurde, sind typische Geländeformationen wie Gruben und Felsen zu sehen. Die chinesische Mars-Mission hat bisher nach offiziellen Angaben etwa 560 GB wissenschaftlicher Rohdaten zur Erde geschickt. Sowohl der Rover als auch der Orbiter seien in gutem Zustand und funktionieren normal, heißt es vonseiten der CNSA. (tab)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare