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Strom fehlt: Nasa erklärt Mars-Mission „InSight“ für beendet

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Von: Alina Schröder

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Die Nasa beendet vorzeitig die Mission des Landers „InSight“ auf dem Mars. Fehlender Strom und roter Staub des Planeten machen die Arbeit nicht mehr möglich.

Washington, D.C. – Mehr als vier Jahre lang war der Lander „InSight“ auf dem Mars aktiv und erforschte die Oberfläche und Aktivitäten des Roten Planeten. Nun hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa die Mission beendet. Der Grund: nicht genügend Strom.

Ein Team des Kontrollzentrums in Kalifornien habe bei zwei aufeinander folgenden Versuchen demnach keinen Kontakt zu „InSight“ herstellen können. Das teilte die US-Raumfahrtbehörde am Mittwochabend (21. Dezember) mit. Das habe den Schluss nahegelegt, dass die solarbetriebenen Batterien des Moduls nicht mehr genug Energie liefern könnten, hieß es weiter. Die Ursache dafür sei der Staub des Roten Planeten, der sich immer dicker auf den Solarmodulen ablagere. Anfang 2022 kämpfte „InSight“ bereits mit den Auswirkungen eines Staubsturms.

Mars-Lander „InSight“: Nasa stoppt vorzeitig Mission

Schon am Dienstag (19. Dezember) hatte die Nasa erklärt, dass der Lander sein vermutlich letztes Bild vom Mars übermittelt habe. Zuvor hieß es bereits im November, dass „InSight“ nur noch Energie für wenige Wochen haben werde.

Ziel verfehlt: Die Nasa erklärt die Mars-Mission des Landers „InSight“ für beendet. (Archivbild)
Ziel verfehlt: Die Nasa erklärt die Mars-Mission des Landers „InSight“ für beendet. (Archivfoto) © dpa

Der stationäre Lander war im November 2018 auf den Mars entsandt worden, um seismische Aktivitäten zu messen. Seine wissenschaftlichen Ziele erreichte er bereits nach gut zwei Jahren, sodass er sich danach auf einer „ausgedehnten Mission“ befand. Laut Nasa hat „InSight“ mehr als 1300 Marsbeben registriert, die den Forschenden Aufschluss über die innere Beschaffenheit des Planeten geben. Die Hauptaufgabe sei es jetzt, die Menge an Daten zu sichern und Forschern in aller Welt zugänglich zu machen.

„InSight“ auf dem Mars: Lander auf geophysikalischer Mission

Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) war mit Messinstrumenten und einem Wissenschaftsteam an der Landemission beteiligt. „InSight“ war dem DLR zufolge die erste rein geophysikalische Marsmission. Der letzte Funkkontakt mit der Erde habe am 15. Dezember stattgefunden.

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Bekannt bei der Mission wurde vor allem der in Deutschland entwickelte sogenannte Marsmaulwurf. Das selbsthämmernde Gerät, das für lockeren, sandigen Marsboden entwickelt worden war, hatte lange Zeit auf den unerwartet harten Boden an seiner Einsatzstelle Schwierigkeiten. „Das Instrument war schließlich in der Lage, seine 40-Zentimeter-Sonde knapp unter der Oberfläche zu vergraben und dabei immerhin wertvolle Daten über die mechanischen und thermischen Eigenschaften des Marsbodens zu sammeln“, schreibt das DLR. Ursprünglich sei allerdings eine Tiefe von fünf Metern geplant gewesen. (asc/dpa)

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