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Leopoldina

Kampf gegen Corona: Antivirale-Medikamente werden immer wichtiger

  • Pamela Dörhöfer
    VonPamela Dörhöfer
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Um auf Pandemien besser vorbereitet zu sein, fordert die Akademie der Wissenschaften eine intensivere Forschung an antiviralen Medikamenten.

Halle – Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat in einer gestern veröffentlichten „Ad-hoc-Stellungnahme“ eine „intensivere Forschung“ zu antiviralen Medikamenten angemahnt. Es bestehe „weiterhin Handlungsbedarf“ bei der Entwicklung solcher Arzneimittel – mit Blick auf die aktuelle Corona-Krise und mögliche künftige Pandemien gleichermaßen.

Die Mitglieder der Leopoldina favorisieren dabei Breitbandwirkstoffe, also Medikamente, die nicht nur gegen einen bestimmten Erreger, sondern gegen möglichst viele Arten einer Virusfamilie wirken. Die Entwicklung antiviraler Wirkstoffe dürfe nicht erst dann beginnen, „wenn ein neues pandemisches Virus aufgetreten ist“, sagt Virologe Ralf Bartenschläger.

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bei einer Festrede in der Leopoldina.

Coronavirus: Leopoldina fordert „bessere Pandemievorsorge“

Für eine „bessere Pandemievorsorge“ müsse sowohl die Grundlagenforschung als auch die translationale Forschung, die den Übergang von der Forschung zur Anwendung in der klinischen Praxis begleitet, gestärkt werden, heißt es in der Stellungnahme.

Die Leopoldina empfiehlt, dafür die notwendige Organisationsstruktur zu schaffen, sinnvoll sei zudem die Kooperation akademischer Institutionen mit Biotechnologie- und Pharmafirmen. Um im Krisenfall „deutlich schneller“ wirksame Therapien bereitstellen zu können, sollten auch Vertreterinnen und Vertreter von Behörden sowie aus der Politik Teil eines solchen Netzwerks sein.

Leopoldina: „Pandemisches Potenzial“ muss besser überwach werden

Eine weitere Empfehlung lautet, zirkulierende Virusstämme und ihr „pandemisches Potenzial“ besser zu überwachen und das öffentliche Gesundheitswesen so auszustatten, dass neu auftretende Virusvarianten schnell erkannt und deren Ausbreitung verfolgt werden könnten. (Pamela Dörhöfer)

Rubriklistenbild: © Hendrik Schmidt/dpa

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