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Die neu getestete „Suldschenah“-Rakete des Iran.
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Die neu getestete „Suldschenah“-Rakete des Iran.

Raumfahrt

Iran testet neue Rakete – USA besorgt wegen möglichem Atomwaffen-Einsatz

  • Marvin Ziegele
    vonMarvin Ziegele
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Der Iran hat eine neue Rakete getestet. Die USA fürchten neue Langstreckenwaffen.

  • Der Iran hat eine neue Rakete mit dem Namen „Suldschenah“ getestet.
  • Die Trägerrakete soll Satelliten in eine Umlaufbahn um die Erde bringen. Doch aus den USA kommen Befürchtungen, dass die Rakete für andere Zwecke eingesetzt werden könnte.
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Teheran – Der Iran hat am Montag den erfolgreichen Test einer neuen Rakete mit dem Namen „Suldschenah“ vermeldet. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums kann die neue Trägerrakete einen bis zu 220 Kilogramm schweren Satelliten in eine Umlaufbahn von 500 Kilometern Höhe bringen. Der neue Test könnte zu neuen Spannungen mit dem Westen führen.

Iran testet neue Rakete: Satellitenträger erreicht den Orbit

Die Trägerrakete des Iran funktioniere in drei Stufen mit zunächst festem und dann auch flüssigem Treibstoff, so das Ministerium. Der Staatssender Irib zeigte auch Bilder von dem Test, gab aber keine Details zum Ort und genauen Datum an.

„Zum ersten Mal in der Raumfahrtgeschichte des Iran hat der Satellitenträger Suldschenah den Orbit der Erde zum Ziel gehabt. Die Rakete demonstriert den kraftvollsten Treibstoffantrieb des Iran“, sagte Ahmad Hosseini, Sprecher des Verteidigungsministeriums des Iran laut Informationen des Nachrichtenportals Al Jazeera.

Iran: USA fürchten Langstreckenwaffen durch neue Raketentests

Die USA fürchten, dass derartige ballistische Raketen dem Iran als Langstreckenwaffen dienen könnten. Wenn sie Satelliten transportieren, sei der Schritt zu einem nuklearen Sprengkopf nicht weit. Erst kürzlich mahnte Antony Blinken, Verteidigungsminister in der Regierung von Joe Biden, vor den atomaren Kapazitäten der Islamischen Republik. Bis zur Fertigstellung einer Atombombe durch den Iran könnten nur „wenige Wochen“ vergehen. Blinken sagte, dass die USA zu den Vereinbarungen des in Wien geschlossenen Atomabkommen zurückkehren würde, falls die Führung in Teheran sich erneut an jede einzelne Bedingung des Vertrages halten würde. Teheran wies die Vorwürfe eines Missbrauchs der Rakete zurück.

Im April 2020 hatte der Iran den Satelliten „Nur-1“ (Licht-1) gestartet und in zwei Stufen erfolgreich in eine Umlaufbahn von 425 Kilometern Höhe gebracht. Nach Angaben Teherans sollen die iranischen Satelliten lediglich Daten zu Wetter, Naturkatastrophen und Landwirtschaft liefern und keine militärischen Ziele verfolgen. (Marvin Ziegele)

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