Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auch ein kleiner Hund verlängert manchmal das Leben.
+
Auch ein kleiner Hund verlängert manchmal das Leben.

Gesundheit

Haustiere sind gut fürs Herz

Besonders Hunde haben eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit. Neuen Studien zufolge senken sie das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten.

Von Cornelia Dick-Pfaff

Haustiere könnten helfen, das Auftreten von Herz-Kreislauferkrankungen zu verringern. Insbesondere der Besitz von Hunden ist mit einem verminderten Krankheitsrisiko verbunden. Zu diesem Schluss kommen US-Mediziner im Fachblatt Circulation. Es spielt demnach nicht nur die erhöhte körperliche Aktivität – wie sie etwa durch tägliche Spaziergänge mit dem Hund gefördert wird – eine Rolle. Auch die emotionale Bindung und die soziale Unterstützung durch das Tier sind zentrale Faktoren.

„Im Wesentlichen legen die Daten nahe, dass es möglicherweise einen Zusammenhang gibt zwischen dem Besitz von Haustieren und einem verringerten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen“, sagt Glenn N. Levine vom Baylor College of Medicine in Houston. Die Forscher hatten sich mit einer Vielzahl unterschiedlichster Studien beschäftigt, in denen der Einfluss von Haustieren auf das Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten untersucht worden war.

Dass Haustiere ursächlich das Risiko dafür senken, lässt sich aus den bislang vorhandenen Studien zwar nicht eindeutig beweisen. „Es könnte auch einfach sein, dass gesündere Leute diejenigen sind, die Haustiere haben“, sagt Levine. Eine Studie – die allerdings noch nicht veröffentlich ist – legt aber durchaus nahe, dass es eine ursächliche Wirkung geben könnte: In dieser Untersuchung waren 30 Patienten mit grenzwertigen Blutdruckwerten einer von zwei Gruppen zugeteilt worden.

Hundebesitzer sind körperlich aktiver

Während die Patienten der einen Gruppe sich direkt einen Hund zulegten, zögerte die andere Gruppe die Aufnahme des neuen Familienmitglieds noch ein wenig hinaus. Blutdruckmessungen zwei und fünf Monate nach dem Einzug der Hunde in der ersten Gruppe zeigten geringere Werte bei denjenigen, die bereits Hundebesitzer waren. Nachdem letztlich alle Probanden einen Hund hatten, waren auch bei den Teilnehmern die Blutdruckwerte ähnlich verringert, die verspätet auf den Hund gekommen waren.

Andere Erhebungen zeigen außerdem, dass Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen länger überleben, wenn sie einen Hund haben. Grundsätzlich sind Hundebesitzer körperlich aktiver und erreichen weitaus häufiger das empfohlene Minimum an Bewegung als Nicht-Hundebesitzer, belegen einige Studien. Auch bestimmte Risikofaktoren wie Übergewicht, Blutdruck, Cholesterinwerte und auch Stressreaktionen können durch Hunde und andere Haustiere gemindert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare