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Astronomisches Phänomen

Nach der Großen Konjunktion: So können Sie Jupiter und Saturn weiter beobachten

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    vonTanja Banner
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Die Große Konjunktion - die größte Annäherung von Jupiter und Saturn - ist längst Geschichte. Doch auch jetzt kann man die beiden Gasplaneten noch nah beieinander am Himmel stehen sehen.

  • Die Planeten Jupiter und Saturn boten im Advent ein besonderes Schauspiel am Abendhimmel: Sie kamen sich immer näher, bis sie gemeinsam wie ein sehr heller „Stern“ strahlten.
  • Die Große Konjunktion am 21. Dezember 2020 war sehenswert und äußerst selten - doch auch in den Tagen und Wochen danach sind die Planeten noch nah beieinander zu sehen.
  • Neues aus Weltraumforschung, Astronomie und Himmelsbeobachtung.

Update vom 27. Dezember 2020: Knapp eine Woche ist seit der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn vergangen. Und während die beiden Planeten sich längst wieder voneinander entfernt haben, kann man jetzt gut erkennen, was am 21. Dezember 2020 passiert ist: Jupiter hat Saturn überholt, die beiden Planeten haben die Position am Abendhimmel getauscht.

Während Jupiter vor der Großen Konjunktion rechts unter Saturn stand, befindet er sich nun links über dem Ringplaneten. Wer es mit eigenen Augen sehen möchte: Die beiden Planeten sind weiterhin kurz nach Sonnenuntergang im Südwesten zu sehen. Allerdings gehen sie jeden Abend etwas früher unter - bald dürften Jupiter und Saturn gar nicht mehr am Himmel zu sehen sein.

Große Konjunktion von Saturn und Jupiter gibt es erst wieder in 20 Jahren

+++ 16:15 Uhr: So nah wie am 21. Dezember 2020 kommen sich die beiden Riesenplaneten Jupiter und Saturn erst wieder in 60 Jahren. Doch auch in den nächsten Tagen kann man die so genannte Große Konjunktion beim Blick an den Abendhimmel noch erahnen, die beiden Planeten Saturn und Jupiter stehen immer noch sehr nahe beieinander. So finden Sie die Planeten am Abendhimmel:

  • Jupiter und Saturn werden kurz nach Sonnenuntergang tief im Südwesten sichtbar werden.
  • Zum Beobachten empfiehlt sich ein Ort mit möglichst freier Sicht nach Südwesten, da die Planeten sehr niedrig stehen.
  • Beobachtungsinstrumente benötigt man keine - Jupiter und Saturn sind mit bloßem Auge zu sehen.
  • Bereits ein kleines Fernglas oder eine Kamera mit gutem Zoom machen jedoch schon einen großen Unterschied aus und können - je nach Vergrößerung - bereits erste Jupiter- oder Saturn-Monde sichtbar machen.
  • Im Teleskop kann man beide Planeten und mehrere ihrer Monde gleichzeitig sehen.

Große Konjunktion von Jupiter und Saturn weiterhin am Abendhimmel zu sehen

Update vom Dienstag, 22.12.2020, 09.15 Uhr: Die Große Konjunktion - das Zusammentreffen von Jupiter und Saturn am Abendhimmel - hatte ihren Höhepunkt am gestrigen 21. Dezember. Doch das heißt nicht, dass heute nichts mehr von dem astronomischen Phänomen zu sehen wäre: Auch heute Abend kann man nach Sonnenuntergang im Südwesten sehen, dass Saturn und Jupiter noch sehr nah beieinanderstehen.

Saturn (oben) und Jupiter kamen sich bei der Großen Konjunktion am 21. Dezember ganz nahe.

Treffen sich zwei Riesenplaneten: Große Konjunktion von Jupiter und Saturn

+++ 19.58 Uhr: Schlechtes Wetter erschwert vielerorts den Blick auf die Große Konjunktion von Saturn und Jupiter. Doch für alle, die die Annäherung der beiden Riesenplaneten heute nicht am Himmel sehen konnten, gibt es eine gute Nachricht: Auch in den nächsten Tagen befinden sich Jupiter und Saturn noch sehr nahe beieinander. Bis Ende Dezember entfernen sie sich zwar bis auf ein Grad voneinander – aber auch das ist noch ein außergewöhnlicher Anblick am Abendhimmel. Das einzige Problem: Die Planeten gehen jeden Abend etwas früher unter – das erschwert die Beobachtung immer mehr.

Die nächste Große Konjunktion zwischen Jupiter und Saturn findet erst in etwa 20 Jahren statt. Am 5. November 2040 kommen sich die beiden Riesenplaneten jedoch längst nicht so nah wie am 21. Dezember 2020. Die nächste Große Konjunktion, bei der sich Jupiter und Saturn so nah kommen wie 2020, ist erst im Jahr 2080.

Jupiter (rechts unten) und Saturn (rechts oben) stehen am Abendhimmel nah beieinander - das ist auch den ganzen Dezember über noch gut zu beobachten.

Große Konjunktion: Saturn und Jupiter treffen sich heute – So sehen Sie das Spektakel

+++ 15.50 Uhr: Die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn ist bereits seit Wochen im Entstehen, heute treffen sich die beiden Riesenplaneten am Abendhimmel. Doch wie es aussieht, können viele Interessierte das Jahrhundert-Event aufgrund schlechten Wetters nicht am Himmel verfolgen. Was tun?

Gut, dass es Livestreams aus anderen Teilen der Welt gibt, die das seltene Treffen von Saturn und Jupiter zeigen. Da die beiden größten Planeten des Sonnensystems erst nach Sonnenuntergang am Himmel sichtbar sind, beginnen die Livestreams versetzt und zeigen das seltene Ereignis zu unterschiedlichen Zeiten. In den Vereinigten Arabischen Emiraten kann man die Begegnung von Jupiter und Saturn beispielsweise bereits sehen:

Große Konjunktion von Saturn und Jupiter im Livestream zu sehen

Ein weiterer Livestream wird die Große Konjunktion von Saturn und Jupiter aus der Perspektive mehrerer Teleskope aus dem deutschsprachigen Raum zeigen – sollte das Wetter mitspielen.

Das berühmte Griffith Observatory in Los Angeles wird ab 1.30 Uhr (MEZ) die Große Konjunktion im Livestream zeigen:

Große Konjunktion: Saturn und Jupiter treffen sich heute

Update vom Montag, 21.12.2020, 13.53 Uhr: Jupiter und Saturn – die größten Planeten des Sonnensystems – treffen sich heute am Abendhimmel zur Großen Konjunktion. Wer das seltene Himmelsereignis mit eigenen Augen sehen möchte, braucht keinerlei Ausrüstung, dafür aber Glück mit dem Wetter.

So können Sie die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn bei klarem Himmel beobachten:

  • Suchen Sie sich einen Beobachtungsplatz mit möglichst freiem Blick nach Südwesten. Dort werden die Planeten zu sehen sein, wenn es kurz nach Sonnenuntergang dunkel genug ist.
  • Da die Planeten sehr tief stehen, sollten möglichst keine Bebauung oder Bäume am Horizont zu sehen sein.
  • Für die Beobachtung gibt es nur ein kurzes Zeitfenster. Planen Sie etwa ab Sonnenuntergang – Sie werden sehen, wie schnell die Planeten Jupiter und Saturn untergehen.

Für die Beobachtung der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn benötigt man keine Ausrüstung, die Planeten sind mit bloßem Auge deutlich am Himmel zu sehen. Allerdings lohnt sich bereits ein kleines Fernglas: Mit ihm kann man die Planeten Saturn und Jupiter während der größten Annäherung einzeln erkennen, während man mit bloßem Auge damit Schwierigkeiten haben dürfte.

Wer eine größere Vergrößerung zur Hand hat, kann außerdem die vier Galileischen Monde des Jupiter sehen – das ist bereits bei Kameras mit Teleobjektiv möglich. Im Teleskop ist das Schauspiel noch eindrücklicher: Man kann dann mit Jupiter und Saturn auf einen Blick die beiden größten Planeten des Sonnensystems sehen, sowie mehrere ihrer Monde. Es gibt Aufnahmen, auf denen sind neben den Jupiter-Monden Io, Ganymede, Callisto und Europa auch die Saturn-Monde Titan und Rhea zu sehen.

Große Konjunktion: Saturn und Jupiter treffen sich heute

Update vom 21. Dezember 2020, 10.30 Uhr: Seit Monaten bahnt sich das große Planetentreffen am Abendhimmel an, nun ist endlich soweit: Heute stehen die Gasplaneten Jupiter und Saturn so nah beieinander, dass man sie mit bloßem Auge kaum noch unterscheiden kann. 0,1 Grad trennen die beiden Planeten aus irdischer Perspektive - das ist etwa ein Fünftel des Vollmond-Durchmessers.

Die Planeten Jupiter und Saturn befinden sich am Montagabend so eng aneinander wie seit fast 400 Jahren nicht mehr.

Die so genannte „Große Konjunktion“ ereignet sich etwa alle zwanzig Jahre, wenn Jupiter (Umlaufzeit um die Sonne: 12 Jahre) den Saturn (Umlaufzeit um die Sonne: 30 Jahre) überholt. Doch schon lange waren Jupiter und Saturn sich dabei am Abendhimmel nicht mehr so nah - zuletzt kamen sich die beiden Planeten 1623 ähnlich nah wie heute. Die nächste vergleichbare große Konjunktion wird es 2080 geben - für viele Menschen ist also heute die letzte Gelegenheit, Jupiter und Saturn so nah beieinander zu sehen.

Große Konjunktion: Saturn und Jupiter treffen sich zu Weihnachten – „Heller Stern“ am Abendhimmel

Update vom 20. Dezember 2020: Jeden Tag nähern sich Jupiter und Saturn etwas weiter an, am 21. Dezember sind sie mit bloßem Auge kaum noch auseinanderzuhalten. Doch tatsächlich ergibt sich dieses Phänomen nur aus irdischer Perspektive: Jupiter und Saturn werden am Tag der Großen Konjunktion etwa 730 Millionen Kilometer voneinander entfernt sein - jeder Planet zieht auf seiner Umlaufbahn um die Sonne.

Schon vor der Großen Konjunktion am 21. Dezember lohnt es sich, die beiden Planeten am Abendhimmel zu betrachten: Sie sind nach Sonnenuntergang für kurze Zeit tief im Südwesten zu sehen, bevor sie untergehen. Jupiter ist der deutlich hellere Planet, der Saturn am 21. Dezember einholen und schließlich überholen wird.

Große Konjunktion von Jupiter und Saturn - so nah wie seit 400 Jahren nicht mehr

Update vom 18. Dezember 2020: Bevor am kommenden Montag (21. Dezember) die Planeten Jupiter und Saturn am Abendhimmel so nah beieinanderstehen wie seit fast 400 Jahren nicht mehr, haben sie Besuch bekommen: Die schmale Mondsichel gesellte sich am Donnerstagabend (17. Dezember) zu den beiden Planeten - ein sehenswertes Trio war am Südwesthimmel zu sehen.

In den kommenden Tagen wird Jupiter Saturn einholen, bis die beiden Riesenplaneten mit bloßem Auge nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Am 21. Dezember strahlen die beiden Planeten wie ein einziger "heller Stern" am südwestlichen Abendhimmel.

Update vom 16. Dezember 2020: Die Planeten Jupiter und Saturn nähern sich immer weiter an. Wer nach Sonnenuntergang einen wolkenfreien Himmel hat, kann sich jeden Tag im Südwesten davon überzeugen, dass der Abstand zwischen den beiden Planeten noch geringer wurde. Mittlerweile kann man die beiden riesigen Gasplaneten Saturn und Jupiter beim Blick durchs Teleskop gleichzeitig sehen - inklusive einiger ihrer Monde. Ein ungewöhnlicher und faszinierender Anblick, der so bald nicht wiederkehren wird. Die Große Konjunktion wirft also ihre Schatten voraus.

Große Konjunktion steht bevor: Saturn und Jupiter nähern sich weiter an

Update vom 13. Dezember 2020: In acht Tagen ist es soweit. Am 21. Dezember 2020 kommen sich die Gasplaneten Jupiter und Saturn am Abendhimmel so nah wie seit etwa 400 Jahren nicht mehr - in astronomischen Kreisen nennt man das Ereignis eine Große Konjunktion. Und dass etwas geschieht, ist beim Blick an den Himmel bereits deutlich zu erkennen: Jupiter strahlt kurz nach Sonnenuntergang hell im Südwesten, etwas weiter oben und etwas weiter links steht Saturn, der deutlich weniger hell ist.

Die Planeten Jupiter und Saturn befinden sich am Montagabend so eng aneinander, wie seit fast 400 Jahren nicht mehr.

In den kommenden Tagen setzen die Planeten zum Endspurt an und kommen sich immer näher - bis sie am 21. Dezember nur noch 0,1 Grad voneinander entfernt sind. Das ist in etwa ein Fünftel des Durchmessers eines Vollmonds. Mit bloßem Auge kann man Jupiter und Saturn dann nicht mehr auseinanderhalten, sie wirken wie ein „heller Stern“ am Himmel.

Große Konjunktion: Jupiter und Saturn scheinen zu einem „hellen Stern“ zu verschmelzen

Erstmeldung vom 24. November 2020: Frankfurt – Schon seit dem Sommer können aufmerksame Himmelsbeobachter sie jeden Abend erspähen: Jupiter und Saturn, die beiden größten Planeten unseres Sonnensystems sind mit Einsetzen der Dämmerung am südwestlichen Himmel kaum zu übersehen. Wer die beiden hell leuchtenden Planeten bereits seit dem Sommer beobachtet, dem ist es sicher schon aufgefallen: Sie kommen sich - aus unserer irdischen Perspektive betrachtet - am Abendhimmel immer näher.

Die Große Konjunktion rückt immer näher: Die Planeten Jupiter und Saturn kommen sich am Südwesthimmel in der Abenddämmerung immer näher.

Große Konjunktion am 21. Dezember 2020: Jupiter und Saturn treffen aufeinander

Dieses Phänomen - eine so genannte Große Konjunktion von Jupiter und Saturn - geschieht etwa alle 20 Jahre. Hintergrund sind die unterschiedlichen Umlaufzeiten der beiden Planeten um die Sonne. Jupiter braucht für eine Umrundung der Sonne etwa 12 Jahre, Saturn knapp 30 Jahre. Ungefähr alle 20 Jahre „treffen“ sich die beiden Gasplaneten am Himmel.

Ein sehenswerter Effekt, der jedoch nur eintritt, wenn man den Himmel von der Erde aus beobachtet - tatsächlich kommen sich Saturn und Jupiter auf ihren Umlaufbahnen auch während der Großen Konjunktion nicht nahe: Saturn ist zum Zeitpunkt des Treffens doppelt so weit von der Erde entfernt wie Jupiter. Was bei der Großen Konjunktion zählt, ist der Anblick am irdischen Abendhimmel. Und der ist im Dezember 2020 sehenswert: So nah, wie sich Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020 kommen, standen sie schon Hunderte Jahre nicht mehr beieinander.

Der Planet Jupiter
Durchmesser:142.984 Kilometer
Abstand zur Sonne:779 Millionen Kilometer
Masse:317,8 Erdmassen
Umlaufzeit um die Sonne11,9 Erdenjahre
Monde:mindestens 79

Große Konjunktion: Jupiter und Saturn sind dann nur noch 0,1 Grad voneinander entfernt

Bei der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn im Dezember 2020 sind die beiden Planeten nur noch 0,1 Grad voneinander entfernt. Zum Vergleich: Das ist in etwa ein Fünftel des Durchmessers eines Vollmonds. Mit dem bloßem Auge scheinen die beiden Gasplaneten dann miteinander verschmolzen zu sein, sie wirken wie ein einziger großer, heller Planet am Abendhimmel. Im Teleskop oder Fernglas kann man die beiden Himmelskörper dann zwar noch voneinander unterscheiden - sie stehen jedoch so nah beieinander, dass man sie gleichzeitig durchs Okular erblicken kann.

Die beiden Planeten Jupiter (unten rechts) und Saturn (oben links) treffen sich am 21. Dezember 2020 am Abendhimmel zur Großen Konjunktion. (Bildmontage)

Zuletzt kamen sich Jupiter und Saturn im Jahr 1623 ähnlich nahe wie 2020 - allerdings war das Himmelsereignis damals kaum zu sehen, da es zu nah an der Sonne stattfand. Dieses Jahr stört die Sonne nicht - und auch der Mond stellt bei der Beobachtung kein Problem dar, im Gegenteil: Am 17. Dezember gesellt sich die schmale Mondsichel zu Jupiter und Saturn - ein toller Anblick. Und ein seltener noch dazu: Erst im Jahr 2080 wird es bei einer Großen Konjunktion wieder eine ähnliche Annäherung der beiden Planeten geben.

Beobachtungstipps für die Große Konjunktion von Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020

Die Beobachtung der Großen Konjunktion von Jupiter und Saturn ist im Jahr 2020 verhältnismäßig einfach: Beide Planeten sind mit Einbruch der Dämmerung tief im Südwesten zu sehen. Jupiter ist der deutlich hellere, etwas tiefer stehende „Stern“, Saturn steht etwas weiter links und höher, leuchtet jedoch nicht ganz so hell.

Bis zur Großen Konjunktion am 21. Dezember 2020 nähern sich die beiden Planeten immer weiter an und stehen gleichzeitig immer tiefer am Himmel. Wer sie beobachten möchte, sollte also eine möglichst freie Sicht nach Südwesten haben und so früh wie möglich nach Einsetzen der Dämmerung nach den Planeten Ausschau halten, da sie nach 18 Uhr bereits untergehen.

Der Planet Saturn
Durchmesser:120.536 Kilometer
Abstand zur Sonne:1.433 Millionen Kilometer
Masse:95,2 Erdmassen
Umlaufzeit um die Sonne:29,5 Erdenjahre
Monde:mindestens 82

Jupiter holt Saturn ein - eine Große Konjunktion entsteht

Mitte November befanden sich Jupiter und Saturn noch etwa drei Grad voneinander entfernt. Vom 21. November bis 21. Dezember legt Jupiter eine Strecke von sechs Grad am Himmel zurück, Saturn bewegt sich dagegen nur um drei Grad und wird von Jupiter eingeholt - die Große Konjunktion entsteht.

War der „Stern von Betlehem“ auch eine Große Konjunktion?

Es gibt die Theorie, dass es sich bei dem in der Bibel beschriebenen „Stern von Betlehem“ um eine dreifache Große Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahr 6 vor Christus gehandelt haben könnte. Allerdings ist diese Theorie nicht zweifelsfrei bewiesen. Was sich dagegen vorausberechnen lässt, ist wann die nächsten Großen Konjunktionen der Planeten Jupiter und Saturn anstehen:

  • 21. Dezember 2020
  • 31. Oktober 2040
  • 7. April 2060
  • 15. März 2080
  • 18. September 2100

Wer das einmalige Himmelsereignis nicht verpassen will, kann bereits den gesamten Monat Dezember über beobachten, wie sich die beiden Planeten annähern. Und auch nach dem 21. Dezember 2020 bleibt das Schauspiel sehenswert: Bis Ende Dezember entfernen sich Jupiter und Saturn bis auf ein Grad voneinander - allerdings gehen sie jeden Abend etwas früher unter, was die Beobachtung der Großen Konjunktion etwas erschwert. (Tanja Banner)

Rubriklistenbild: © Cavan Images/Imago Images

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