ARCHIV – 26.03.2020, Baden-Württemberg, Waldenbuch: Eine Schülerin sitzt in einem Arbeitszimmer und arbeitet für die Schule. Um die Ausbreitung des Coronaviruses zu verlangsamen, sind die Schulen geschlossen. Daher arbeiten Schülerinnen und Schüler mit digitalen Hilfsmitteln nun von zu Hause aus. (zu dpa: „Eisenmann rechnet mit 1,2 Millionen Laptops für bedürftige Schüler“ Foto: Sebastian Gollnow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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KI

Umfrage offenbart geringes Wissen

Drei Viertel der Befragten in Deutschland räumen ein, wenig über Künstliche Intelligenz zu wissen.

Die Mehrheit der Deutschen weiß nur wenig über Künstliche Intelligenz (KI). Dies ergab eine Befragung des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (Bidt) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Demnach gaben rund drei Viertel der Befragten an, wenig darüber zu wissen. Außerdem werde KI eher als Chance denn als Gefahr gesehen.

Bei der Frage, welche Nation bei Künstlicher Intelligenz weltweit führend ist, traute sich den Angaben zufolge ein Viertel kein Urteil nicht zu. Allerdings sei die Angst weit verbreitet, dass Deutschland bei diesem Thema im weltweiten Wettlauf abgehängt werden könne: 53 Prozent stimmten dem zu. Zugleich bejahte knapp die Hälfte die Aussage, dass es mehr staatlicher Kontrolle bedarf, um unerwünschte Auswirkungen von KI zu verhindern. Bei der Frage, ob Künstliche Intelligenz eher Chance oder Risiko sei, zeigten sich 30 Prozent unentschlossen, während sich 28 Prozent für die optimistische Sicht entschieden. Knapp 20 Prozent sehen KI als Gefahr. An der Befragung nahmen im November 2019 mehr als 1 000 erwachsene Internetnutzer in Deutschland teil (https://www.bidt.digital/ki- verstehen-und-gestalten). epd

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