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Forschung in der Medizin vernachlässigt Frauen

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Von: Pia Seitler

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Frau bei einer Untersuchung beim Arzt und ein Forscher schaut in sein Stetoskop.
Über die Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt es immer noch viel zu wenig Daten. © Panthermedia/Westend61/Imago

Deutschland hinkt bei geschlechtersensibler Forschung hinterher. Das will Gertraud Stadler ändern. Die Professorin erklärt, wieso die „Gender-Data-Gap“ in der Medizin gefährlich ist.

Der männliche Körper gilt in der Medizin meist als Standard und bildet die Grundlage für medizinische Studien, die etwa die Verträglichkeit von neuen Medikamenten testen. In Deutschland war es lange unüblich, Unterschiede zwischen Männern und Frauen zu erforschen. Das hat dazu geführt, dass viele Daten fehlen, die die Unterschiede zwischen Männern, Frauen und nicht-binären Personen aufzeigen, und zwar, wenn es um die Vorbeugung von Krankheiten, die Diagnose, die Behandlung und die Nachsorge geht. Diese Datenlücke ist auch bekannt als Gender-Data-Gap in der Medizin. Das wirke sich aufs ganze Leben aus und kann gefährlich sein, sagt Professorin für geschlechtersensible Präventionsforschung an der Charité in Berlin.
Im Gespräch mit BuzzFeed.de* verrät die Professorin, Ursachen für die Wissenslücke und was sie bei der medizinischen Forschung Deutschland ändern will.

*BuzzFeed.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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