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Esa und DLR

Gemeinsamer Missionsbetrieb

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Die Esa und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt kooperieren künftig enger.

Die Europäische Weltraumorganisation (Esa) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen in Zukunft enger zusammenarbeiten. Beide Partner haben am vergangenen Dienstag einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichnet. Im Kern geht es dabei vor allem um eine bessere Vernetzung der beiden Raumfahrtkontrollzentren. Das der Esa, das ESOC, ist in Darmstadt angesiedelt, das GSOC des DLR hat seinen Standort in Oberpfaffenhofen bei München.

Konkret sollen insbesondere in den Bereichen Missionsbetrieb und Bodeninfrastruktur „Synergieeffekte“ genutzt und gemeinsam neue Konzepte, Technologien und Verfahren entwickelt werden, sagt Rolf Densing, Esa-Direktor für Missionsbetrieb und Leiter des Kontrollzentrums in Darmstadt. Die engere Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt soll zudem der Auftakt für eine stärkere Vernetzung innerhalb der Esa-Mitgliedsstaaten sein. Ziel sei es, „die europäische Stellung als Partner und Wettbewerber auf dem Weltmarkt“ zu stärken“, erklärt Densing. Geplant sei „ein Netzwerk von öffentlichen Kontrollzentren“.

Die Kooperation zwischen den beiden Raumkontrollzentren in Darmstadt und Oberpfaffenhofen umfasst unter anderem die Bereiche Bodenkontrollsysteme, Bodenstationen, Sicherheit im Weltraum sowie Astronautische Raumfahrt. Im Bodensegment arbeiten die Kontrollzentren von Esa und DLR bereits an einer Software für den gemeinsamen Missionsbetrieb, der sogenannten „European Ground Systems Common Core“. Außerdem soll ein Netzwerk von optischen Bodenstationen aufgebaut werden, die Datenübertragungen per Laser ermöglichen.       

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