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Weltall
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Im Universum kommt es immer wieder zu sogenannten Gammablitzen. (Symbolfoto)

Weltall

Gewaltiger Gammablitz in Erdnähe gesichtet – „Eine der größten Explosionen im Universum“

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Ein internationales Forscherteam hat einen Gammablitz in Erdnähe beobachtet. Die dabei freigesetzte Energiemenge ist gewaltig.

Frankfurt – Es handle sich um eine „der größten Explosionen im Universum“: Die Rede ist von einem sogenannten Gammablitz, welchen ein Forscherteam kürzlich mithilfe eines speziellen Weltraumteleskops beobachten konnte. Dabei handelte es sich um einen Energieausbruch, der sich innerhalb von Sekunden abspielte. Es wurde eine hohe elektromagnetische Strahlung freigesetzt, wie die Fachleute im Fachmagazin Science schildern.

Dass sich Gammablitze ereignen ist, allerdings keine Seltenheit. Es existiert die These, das Phänomen stehe im Zusammenhang mit der Entstehung von Neutronensternen oder Schwarzen Löchern. Im Falle der Beobachtung des internationalen Teams der „High Energy Stereoscopic System“-Kollaboration sei dabei besonders viel Energie freigesetzt worden, heißt es in den Aufzeichnungen. Möglicherweise war es das Ergebnis davon, dass ein massereicher Stern ein Schwarzes Loch tilgte. Auf diese Weise verschwand wohl die Galaxie „SDSS J025810.28-085719.2“.

Weltall: Gammablitz setzt hohe Energiemenge frei

Den Wissenschaftler:innen zufolge wurde durch den Gammablitz so viel Energie freigesetzt, für dessen Produktion unsere Sonne mehrere Milliarden Jahre brauchen würde. Die beobachtete Explosion ereignete sich in rund einer Millarde Lichtjahre Entfernung – was aus wissenschaftlicher Perspektive relativ nah ist. Wohl deshalb gelang es dem Forscherteam mithilfe des Teleskops, das Leuchten des Blitzes zu erkennen und schließlich nachzuweisen.

Raumfahrt-Forschung: So wirkt der Weltraum auf den Körper

Im Bericht des Forscherteams wird zudem ein Aspekt erwähnt, welcher der gängigen Theorie, wie Gammablitze entstehen, eigentlich widerspricht: Demnach wies der Blitz einen ähnlich hohen Anteil an Röntgen- sowie Gammastrahlung auf. Bislang geht die Wissenschaft davon aus, dass diese Varianten der Strahlung nicht auf denselben Mechanismen der Physik basieren. Möglicherweise liefert die Beobachtung dieses Gammablitzes einen Beitrag zur Forschungsdebatte und entwickelt diese weiter. (tu)

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