Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Interview Facebook-Whistleblowerin
+
Frances Haugen, Facebook-Whistleblowerin, spricht bei einem Interview.

Internet

Facebook-Whistleblowerin besorgt über „Metaverse“-Pläne

Facebook-Chef Mark Zuckerberg erklärt die virtuelle Welt „Metaverse“ zur Zukunft der digitalen Kommunikation. Die Whistleblowerin Frances Haugen dagegen warnt vor zu viel Vertrauen in die Plattform.

Berlin - Facebook-Whistleblowerin Frances Haugen ist besorgt über die Pläne von Mark Zuckerberg, den Online-Riesen auf die virtuelle Welt „Metaverse“ auszurichten.

„Mir persönlich macht der Gedanke Angst, noch mehr Mikrofone und Sensoren von Facebook in unsere Häuser und Büros zu bringen und uns davon ausspionieren zu lassen, während wir keine Ahnung haben, wie sie die Daten verwenden“, sagte Haugen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.

Facebook habe wiederholt gezeigt, dass man dem Unternehmen nicht vertrauen könne und dass die öffentlichen Aussagen nicht mit den Entwicklungen im Konzern übereinstimmten. Speziell betonte Haugen, dass Facebook Geräte wie VR-Brillen, die virtuelle Realität darstellen können, zum Selbstkostenpreis anbieten wolle. „Sie wollen es anderen unmöglich machen, zu gleichen Bedingungen mit ihnen zu konkurrieren, weil Facebook Geld verbrennen kann, um in ihren Kopf zu kommen.“

Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg hatte jüngst die Umbenennung des Konzerns in Meta bekanntgeben, um den Fokus auf das „Metaverse“ als Zukunft der digitalen Kommunikation zu betonen.

Die frühere Facebook-Mitarbeiterin Haugen hat eine große Sammlung interner Unterlagen heruntergeladen und dem US-Kongress, Behörden sowie ausgewählten Medien zur Verfügung gestellt. Die Informationen belegen ihr zufolge, dass der Konzern Profite über das Wohl seiner Nutzer stellt. So seien interne Hinweise auf für Nutzer schädliche Entwicklungen ignoriert worden. Facebook weist die Vorwürfe zurück.

Die aktuelle Entscheidung des Online-Netzwerks, seine Funktion zur Gesichtserkennung einzustampfen, begrüßte Haugen. „Ich denke, das zeigt, wie wichtig es ist, dass wir eine harte Position gegenüber Facebooks Handeln einnehmen“, sagte sie. „Denn wenn wir uns zusammenschließen und vernünftige Dinge fordern, können wir Fortschritte erreichen.“ dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare