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Der Fußabdruck von Buzz Aldrin im Mondstaub - fotografiert während der Mission "Apollo 11".

Mond

Die Erforschung des Monds

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Der Mond ist gut sichtbar am Himmel - deshalb wurde er schon früh erforscht: Erst mit bloßem Auge, dann mit Teleskopen und später auch von Astronauten. Eine Zeitleiste der Mond-Erforschung.

In den meisten Nächten steht der Mond gut sichtbar am Himmel - kein Wunder, dass er schon früh erforscht wurde. Zuerst mit bloßem Auge, später mit Fernrohren und Teleskopen, dann mit Raumsonden, Orbitern, Landern und - als einziger Himmelskörper jenseits der Erde - von Menschen.

Mit den bemannten Mondlandungen des "Apollo"-Programms ebbte das Interesse am Mond jedoch wieder ab - in den 80er Jahren gab es keine einzige Mission zum natürlichen Satelliten der Erde, bevor das Interesse in den 90er Jahren wieder aufkam.

Vor allem China machte in dieser Zeit mit vier Missionen - darunter die "Chang'e-3"-Mission mit Mondrover "Yutu" von sich reden. Für 2017 ist eine weitere chinesische Mondmission geplant: "Chang'e-5" soll Bodenproben vom Mond zur Erde zurückbringen, die japanische Mission "Selene-2" soll ebenfalls 2017 starten.

In der nahen Zukunft ist vor allem der "Google Lunar X-Prize" von Interesse: er wurde vom Internetriesen Google ausgeschrieben. Wer den Preis - insgesamt 40 Millionen US-Dollar - gewinnen will, muss als erstes teilnehmendes Team eine Sonde sicher auf dem Mond landen und ein Landegefährt mindestens 500 Meter auf der Mondoberfläche fahren lassen. Nach aktuellem Stand sind noch fünf Teams im Rennen. Jenseits des "Google Lunar X-Prize" will das Team "PTScientists" - das ehemals auch im Rennen um den Preis war - 2018 auf dem Mond landen und dort unter anderem ein LTE-Netzwerk aufbauen, mit dem die mitgebrachten Rover kommunizieren können. Ebenfalls 2018 will SpaceX zwei Weltraumtouristen um den Mond fliegen.

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