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Einsamkeit macht krank und verkürzt das Leben.
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Einsamkeit macht krank und verkürzt das Leben.

Beziehung

Einsamkeit schwächt das Immunsystem

Eine Studie zeigt, dass Menschen, die einsam sind, ein schwächeres Immunsystem haben als sozial aktive Menschen.

Von Alice Ahlers

Einsamkeit kann erdrückend sein. Es bedeutet, wenig oder gar keine Beziehungen zu  anderen Menschen zu haben. Allein kann man sich aber auch in einer Beziehung fühlen.  US-Wissenschaftler der Ohio State Universität haben untersucht, wie es sich auf die Gesundheit auswirkt, wenn sich jemand sozial isoliert fühlt.

Dabei konzentrierten sie sich auf die Bildung  bestimmter Proteine (Zytokine), die Entzündungen fördern. Der Körper produziert  sie zum Beispiel bei Stress.  Die Wissenschaftler untersuchten das Blut von 144 Frauen vor und nach einer herausfordernden  Situation.  Die Probandinnen sollten  fünf Minuten eine freie Rede halten und Kopfrechenaufgaben lösen. Dabei wurden sie gefilmt und hatten Zuschauer.

Sozial aktive Menschen leben länger

Anschließend lösten die Forscher mit einer Substanz eine Immunreaktion bei den Frauen aus.  Die Teilnehmerinnen, die sich am einsamsten fühlten, produzierten deutlich mehr Entzündungsproteine. Ihr Körper zeigte also mehr Stresssymptome als es bei Frauen der Fall war, die angaben, erfüllende Kontakte zu anderen Menschen zu haben.

Frühere Studien hatten bereits ermittelt, dass die Vereinsamung ein wachsendes Problem der westlichen Welt ist. Forscher der Brigham Young University im US-Bundesstaat Utah hatten  140 Studien mit Daten von mehr als 300.000 Menschen vor allem aus westlichen Ländern analysiert und daraus das statistisch Sterberisiko errechnet. Danach lebten Menschen mit einem guten Freundes- und Bekanntenkreis länger als sozial weniger aktive Personen. Auch waren letztere häufiger von Depressionen und anderen psychischen Erkrankungen betroffen.

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