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Neuer Präsident sagt ab

Uni Eichstätt patzt erneut

Die Kür des Präsidenten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist abermals geplatzt.

Die Kür des Präsidenten der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist abermals geplatzt. Am Montag gab die Freisinger Bischofskonferenz bekannt, dass auch der am 6. Mai vom Hochschulrat gewählte Theologe Reinhard Hütter (50) nicht zum Zug kommen wird. Als Grund gab die Bischofskonferenz nicht akzeptable finanzielle Forderungen des in den USA lehrenden Wissenschaftlers an. Vor einem Jahr war die Wahl des Theologen und Managers Ulrich Hemel am nachträglichen Veto des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke gescheitert.

Hütter war am 6. Mai vom Hochschulrat mit 13 von 16 Stimmen zum neuen Präsidenten gewählt worden. Der Theologe habe nun mitgeteilt, dass er das Amt nicht antrete, erklärte der Sprecher der Freisinger Bischofskonferenz, Bernhard Kellner, unmittelbar vor Beginn einer Senatssitzung. Hütter und der Träger seien sich in den Verhandlungen "völlig überraschend und trotz Gesprächen im Vorfeld" nicht einig geworden. Laut Kellner erhob Hütter "weitgehende Pensionsforderungen" und verlangte einen Stiftungslehrstuhl für sich. Dieser hätte ihm nach Ablauf seiner Präsidentschaft bis zur Emeritierung garantiert werden sollen.

"Der Träger war nicht bereit, die daraus folgenden Einschränkungen für Wissenschaft und Lehre in anderen Bereichen der Hochschule hinzunehmen", so Kellner. Das Präsidentenamt muss nun zum dritten Mal zur Neuwahl ausgeschrieben werden. Der Hochschulrat will über das Vorgehen am 4. Juni beraten. Derzeit studieren rund 4000 junge Leute an der einzigen katholischen Universität im deutschen Sprachraum.

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