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Epidemie

Neuer Ebola-Fall im Kongo schürt Ängste

  • Delia Friess
    vonDelia Friess
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Erneut gibt es einen Ebola-Fall im Kongo. Erst im November war eine Ebola-Epidemie für beendet erklärt worden. Nun werden schlimme Erinnerungen an den Ausbruch von 2013 wach.

  • Eine Frau ist im Kongo an Ebola verstorben: Der Ausbruch sorgt für schlimme Befürchtungen.
  • Die WHO hat ein Gesundheitsteam in den Kongo geschickt, um den Ebola-Fall zu untersuchen.
  • Ebola in Westafrika: Seit der schweren Epidemie zwischen 2013 und 2016 herrscht hohe Alarmbereitschaft.

Kongo - In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut ein Fall der lebensbedrohlichen Infektionskrankheit Ebola aufgetreten. In der Provinz Nord-Kivu sei eine mit dem Ebola-Virus infizierte Frau verstorben. Das teilte der Gesundheitsminister des Kongo, Eteni Longondo, am Sonntag (07.02.2021) im staatlichen Fernsehen mit. Die Frau war demnach bereits am vergangenen Mittwoch gestorben. Das Blut der Verstorbenen wurde positiv auf das Ebola-Virus getestet. Die Erkrankung an Ebola ist nach Angaben des RKI in 30 bis 90 Prozent der Fällen tödlich.

Auf diesem Foto vom 16.07.2019 betreten Gesundheitsfachkräfte in Schutzkleidung ein Ebola-Behandlungszentrum.

WHO: Erneuter Ebola-Fall im Kongo nachgewiesen - Frau verstorben

Nach Angaben des Afrika-Büros der WHO starb die Frau in einer Gegend, die eines der Zentren des jüngsten Ebola-Ausbruchs war. Offiziell war die Ebola-Epidemie im November 2020 von der Regierung des Kongo als beendet erklärt worden. Es sei „nicht selten“, dass nach einer größeren Epidemie weiterhin „sporadische Fälle“ auftreten, erklärte die WHO. Ein internationales Team von Epidemiologen wurde zum Ort des jüngsten Ansteckungsfalles geschickt. Nach Angaben der WHO seien zwischen Juni und November 55 Menschen an Ebola verstorben. 120 Fälle waren insgesamt registriert worden. Der Gesundheitsminister warnte schon damals, dass Ebola-Fälle jederzeit erneut auftreten könnten.

Ebola-Virus im Kongo: Die Schrecken der Ebola-Epidemie 2013 bis 2016 werden wach

Seit 1976 wurden Fälle des Ebolavirus in der Demokratischen Republik Kongo registriert. Der Name des Ebolavirus stammt von dem örtlichen Fluss. Die Betroffenen leiden an Fieber, Muskelschmerzen, Durchfall sowie an inneren Blutungen und schließlich Organversagen. Das Ebolavirus wird durch infektiöse Flüssigkeiten übertragen. Durch Sperma kann das Virus noch Monate nach der Genesung übertragen werden. Zwischen 2013 und 2016 sind laut RKI rund 11.000 Menschen an Ebola gestorben. Der Ebola-Impfstoff rVSV-EBOV wird seit 2018 im Kongo eingesetzt. (Delia Friess mit afp) Coronavirus Sars-CoV-2: Lungenkrankheit Covid-19 breitet sich weltweit aus

Rubriklistenbild: © Jerome Delay / dpa

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