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Facebook
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Bei einer Anhörung im US-Senat wurde das Online-Netzwerk heftig kritisiert.

Online-Netzwerk

Drastische Kritik an Facebook im US-Senat

Das Online-Netzwerk war wegen Enthüllungsberichten zum psychischen Wohlbefinden junger Nutzer in die Kritik geraten. Bei einer Anhörung im US-Senat wurden nun Vergleiche zur Tabakindustrie gezogen.

Washington - US-Senatoren haben Facebook bei einer Anhörung zum Umgang mit jungen Nutzern mit heftiger Kritik überzogen. So verglich der Demokrat Ed Markey die Vorgehensweise des Online-Netzwerks vor allem beim Foto-Dienst Instagram mit verantwortungslosem Handeln der Tabakindustrie.

„Instagram ist diese erste Zigarette der Kindheit“, die Teenager früh abhängig machen solle und am Ende ihre Gesundheit gefährde, sagte Markey unter anderem. „Facebook agiert wie die großen Tabakkonzerne, sie verbreiten ein Produkt, von dem sie wissen, dass es der Gesundheit junger Menschen schadet.“

Die Anhörung folgt auf eine Serie von Enthüllungsberichten im „Wall Street Journal“. Darin hieß es unter anderem, Facebook habe aus Nutzerbefragungen gewusst, dass Instagram dem psychischen Wohlbefinden junger Mädchen im Bezug auf ihre Figur geschadet habe. Facebook-Managerin Antigone Davis, die bei dem Online-Netzwerk für Nutzersicherheit verantwortlich ist, konterte bei der Anhörung, dass den Befragungen zufolge Teenager bei anderen Themen hingegen Hilfe bei Instagram gefunden hätten.

Bei der Kritik an Facebook und Instagram zeigten die notorisch gespaltenen Demokraten und Republikaner im Senats-Unterausschuss für Verbraucherschutz seltene Einigkeit. Facebook setzte wenige Tage vor der Anhörung die Entwicklung einer Instagram-Version für Kinder im Alter zwischen zehn und zwölf Jahren auf unbestimmte Zeit aus und kündigte Konsultationen mit Eltern und Experten an. dpa

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