Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Digitaler Impfnachweis

CovPass: So funktioniert der digitale Impfpass

  • VonDavid Suárez Caspar
    schließen

Ab sofort kann mit dem digitalen Impfpass der volle Corona-Schutz nachgewiesen werden. Die wichtigsten Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis im Überblick.

Frankfurt - Sei es im Restaurant, auf Veranstaltungen oder für die Urlaubsreise: Künftig wird es möglich sein, den vollständigen Corona-Schutz mit einem digitalen Impfpass nachweisen zu können. Der digitale Impfnachweis soll vor allem grenzüberschreitendes Reisen innerhalb der EU vereinfachen. Ab Montag (14.06.2021) können sich Interessierte das Zertifikat für die Smartphone-App bei Apotheken besorgen. Ein Überblick zu den wichtigsten Fragen und Antworten.

Mit dem digitalen Impfnachweis kann der vollständige Corona-Impfschutz nachgewiesen werden. Das Digitalzertifikat ist freiwillig und dient als Ergänzung zu dem weiterhin gültigen gelben Impfheft aus Papier. Der Nachweis wird per QR-Code in der Smartphone-App CovPass lokal abgespeichert. Demnächst können neben den Impfungen auch negative Testergebnisse und überstandene Infektionen dokumentiert werden. Personen ohne Smartphone können sich den Impfnachweis auch ausdrucken und so nutzen.

CovPass: Was ist der digitale Impfpass?

Zukünftig soll jede Person das Impfzertifikat in Form eines QR-Codes nach der vollständigen Impfung im Impfzentrum oder in einer Praxis erhalten. Personen, die sich in einem Impfzentrum haben impfen lassen, sollen in den kommenden Tagen per Post oder E-Mail einen QR-Code zugeschickt bekommen. Wer bereits in einer Praxis geimpft wurde, kann sich an die jeweilige Stelle wenden. Hierfür wird nachträglich ein digitales Zertifikat erstellt. Bundesweit werden auch Apotheken nach und nach Zertifikate an bereits Geimpfte verteilen. Auf dem Portal www.mein-apothekenmanager.de können Interessierte Apotheken finden, die digitale Impfnachweise kostenlos ausstellen.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zeigt die App zum digitalen Impfpass bei der regelmäßigen Pressekonferenz zur Corona-Lage. Ab Montag (14.06.2021) stellen auch Apotheken Impfzertifikate für bereits Geimpfte aus.

Interessierte können den digitalen Impfnachweis entweder über die vom Robert Koch-Institut (RKI) entwickelte CovPass-App oder die Corona-Warn-App (ab Version 2.3) speichern und anzeigen lassen. Die CovPass-App hat im Unterschied zur Corona-Warn-App* (CWA) keine Kontaktverfolgungsfunktion. Ab kommenden Mittwoch (16.06.2021) soll das Digitalzertifikat auch in der Luca-App angezeigt werden können.

CovPass: Wo gilt der digitale Impfpass?

Der Digital-Impfpass ist bundesweit gültig und kommt überall zum Einsatz, wo eine Corona-Schutzimpfung vorgezeigt werden muss, beispielsweise in einem Restaurant. Darüber hinaus kann die CovPass-App in anderen EU-Ländern verwendet werden, wobei für die Anfangsphase noch keine flächendeckende Nutzung möglich ist. Pünktlich zur Urlaubszeit soll der Digital-Pass ab dem 1. Juli für das grenzüberschreitende Reisen in der EU genutzt werden können. Laut der EU-Kommission stellen derzeit acht Mitgliedsstaaten den digitalen Impfnachweis aus. Dazu gehören Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Kroatien, Litauen, Polen, Spanien und Tschechien. 

Welche Daten werden im digitalen Impfpass gespeichert?

Folgende Daten sollen lokal auf der Smartphone-App CovPass (oder der Corona-Warn-App) gespeichert werden:

  • Vor- und Nachname
  • Geburtsdatum
  • Krankheit, gegen die geimpft wurde
  • Impfstoff (Produkt und Hersteller)
  • Dosennummer
  • Zahl der verabreichten Dosen
  • Impfdatum
  • Land
  • Aussteller des Zertifikats
  • ID-Nummer des Zertifikats

Diese Daten werden einmalig zur Signierung an das RKI übermittelt und dann sofort wieder gelöscht. Beim Scannen vom Impfpass werden allerdings nur Impfstatus, Name, Vorname und Geburtsdatum angezeigt.

Wie wird der digitale Impfpass überprüft?

Für Veranstaltungen, Restaurants oder andere Dienstleistungen gibt es die CovPassCheck-App zur Kontrolle des Impfnachweises. Mit dieser Anwendung kann der Impfstatus ähnlich wie ein Barcode eines Flug- oder Bahntickets gescannt werden. Beim Scannen muss der Nachweis noch mit einem Personalausweis oder einem anderen Ausweisdokument abgeglichen werden. Wichtig ist auch, dass der digitale Impfpass fälschungssicher ist. Grund dafür waren Meldungen von Fälschungen des gelben Papier-Impfausweises. (David Suárez Caspar)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Michael Kappeler/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare