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Wetter 2021
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Blitze entladen sich über einem Baum bei Grasbrunn.

Wetter

Deutscher Wetterdienst veröffentlicht Jahresbilanz 2021

Zu warm, zu nass, zu trocken? Der Deutsche Wetterdienst zieht seine Bilanz des Jahres 2021. Auch wenn die Werte der Messstationen noch als vorläufig gelten, dürfte sich nicht mehr allzu viel ändern.

Offenbach - Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt am Donnerstag gegen Mittag seine vorläufige Jahresbilanz für 2021 vor.

Die bis dahin gesammelten Werte der DWD-Messstationen zu Temperaturen, Niederschlägen und Sonnenscheindauer werden mit einer sogenannten Referenzperiode verglichen, die langfristige Vergleiche zulässt. Danach kann festgestellt werden, ob das Jahr wieder zu warm war. So war etwa in der Bilanz 2020 mit einer Mitteltemperatur von 10,4 Grad Celsius als das zweitwärmste Jahr seit Beginn flächendeckender Wetteraufzeichnungen (1881) ausgewiesen worden.

Das laufende Jahr dürfte nicht rekordverdächtig heiß gewesen sein, so der DWD. Zwar zeichne sich ab, dass auch 2021 im Vergleich zur Referenzperiode zu warm war. Der Unterschied zum langjährigen Mittelwert dürfte aber niedriger ausfallen als in den Jahren zuvor.

Erneut sehr warmes Jahr

Europaweit sei 2021 allerdings erneut ein sehr warmes Jahr gewesen, sagte der Sprecher. Dass die Ergebnisse der rund 2000 Messstationen für Deutschland niedriger als in vielen Nachbarländern ausfielen, habe auch mit den Hitzewellen zu tun, unter denen die Menschen in mehreren europäischen Ländern in diesem Sommer litten, die in Deutschland aber nicht auftraten. „Die Klimaerwärmung macht keine Pause“, betonte DWD-Sprecher Andreas Friedrich.

Beim Niederschlag zeichne sich in der Gesamtbilanz ein durchschnittliches Jahr ab. Das gelte aber nur für die Gesamtwerte. Denn 2021 sei es zu einer Häufung von Starkregen-Ereignissen gekommen. „Nach 2018 ist 2021 das Jahr mit den zweitmeisten Starkregenfällen seit der Einführung dieer Kategorie im Jahr 2001“, sagte Friedrich. Extremstes Ereignis seien dabei die Regenfälle gewesen, die zur Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und anderen Bundesländern geführt hatten. dpa

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