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Superspreading

Der Campus als Corona-Hotspot

US-Studie zeigt für etliche Colleges eine Inzidenz von 1000.

Auf den Campus der Colleges in den USA spielt sich offenbar regelmäßiges Superspreading ab. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine Studie der Stanford University (Kalifornien), die im Fachjournal „Computer Methods in Biomechanics and Biomedical Engineering“ veröffentlicht wurde. Ein Forschungsteam hatte dafür die Entwicklung des Infektionsgeschehens auf 30 Campus in verschiedenen Bundesstaaten während des Herbstsemesters beobachtet.

Das Ergebnis: Bei mehr als der Hälfte kam es innerhalb der ersten zwei Wochen nach den Ferien zu Inzidenzen von 1000 Infektionen pro 100 000 Leuten. In einigen Colleges war am Ende des Herbstsemesters einer von fünf Studierenden infiziert. Im Fall der University of Notre Dame in Indiana lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch weit darüber. Dort seien alle 12 607 Studierenden vor Semesterbeginn getestet worden, berichtet Studienautorin Hannah Lu von der Stanford University im „Medicalexpress“. Nur zwei davon seien Corona-positiv gewesen. „Weniger als zwei Wochen später, lag die Sieben-Tage-Inzidenz bei 3083, der Reproduktionsfaktor bei 3,29.“ Im Fall von 17 der beobachteten Colleges ließen sich direkt nach Ende des Herbstsemesters Ausbrüche in den Heimatregionen der Studierenden beobachten.

Der Unterricht an den Colleges fand zum Teil in Form von Präsenzunterricht, zum Teil online oder auch hybrid, mit einer Mischung aus beiden statt. Ellen Kuhl, eine weitere Studienautorin, sagt: „Unglücklicherweise zeigte das Herbstsemester, dass die besten Strategie bedeutungslos wird, wenn die Leute den Empfehlungen nicht folgen.“

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