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Impfung
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In Zusammenarbeit mit einem britischen Pharmakonzern entwickelt Curevac einen zweiten Corona-Impfstoff. (Archivfoto)

CV2CoV

Curevac: Neuer Corona-Impfstoff wirkt gegen Varianten – „Sehr ermutigend“

  • Lukas Rogalla
    VonLukas Rogalla
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In einer präklinischen Studie zeigt der zweite Corona-Impfstoff von Curevac eine stark verbesserte Immunantwort. Bald soll das Vakzin an Menschen getestet werden.

Frankfurt/Tübingen – Lange galt Curevac als einer der Favoriten, wenn es um die Entwicklung von Corona-Impfstoff ging. Die Studienergebnisse des ersten Vakzins enttäuschten allerdings – es wies eine Wirksamkeit von lediglich 48 Prozent auf. „Mit der geringen Wirksamkeit von 48 Prozent wäre der Curevac-Impfstoff nicht einsetzbar in Deutschland“, urteilte beispielsweise SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Anfang Juli.

Nun arbeitet das Unternehmen aus Tübingen an einem neuen Impfstoff gegen das Coronavirus – allerdings nicht allein. In Zusammenarbeit mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline kann das neue Vakzin bislang gute Werte aufweisen.

Curevac: Zweiter Corona-Impfstoff soll verbesserte Schutzwirkung bieten

In einer präklinischen Studie, bei der der Corona-Impfstoff an Affen getestet wurde, habe das Vakzin eine verbesserte Immunantwort und Schutzwirkung zeigen können, wie Curevac und GlaxoSmithKline mitteilten. Das Nachfolger-Mittel habe darüber hinaus eine stärkere Antikörperneutralisierung aller ausgewählten Virusvarianten erreicht, auch der als hochansteckend geltenden Delta-Variante sowie der Beta- und Lambda-Varianten.

„In diesem Tiermodell hat sich gezeigt, dass CV2CoV umfassende Antikörper- und zelluläre Immunreaktionen auslöst, die in ihrer Breite der Immunaktivierung einer Infektion mit SARS-CoV-2 sehr ähnlich sind”, wird Dr. Igor Splawski, Chief Scientific Officer bei Curevac, in einer Pressemitteilung am Montag (16.08.2021) zitiert. „Die aktuelle Studie zeigt, dass die Immunantworten und die daraus resultierende Schutzwirkung unseres Impfstoff­kandidaten der zweiten Generation, der auf unserer mRNA-Technologie nach Implementierung gezielter Optimierungen basiert, bei nichtmenschlichen Primaten deutlich verbessert wurden“, sowohl beim ursprünglich Virusstamm als auch bei den genannten Virusvarianten.

Zweiter Corona-Impfstoff von Curevac und GlaxoSmithKline: Stärkere Immunantwort „sehr ermutigend“

Im vierten Quartal soll der Corona-Impfstoff in der klinischen Studienphase an Menschen erprobt werden, heißt es. Wie bei Biontech/Pfizer und Moderna ist auch das neue Mittel von Curevac ein mRNA-basierter Impfstoff. Trotz der geringen Wirksamkeit von nur 48 Prozent strebt Curevac weiter eine Zulassung des ersten Corona-Impfstoffs durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA an, wo umfassende Datenmengen eingereicht werden, wie n-tv.de berichtet.

Die mRNA-Technologie habe „hohe strategische Priorität“ für Curevac und GlaxoSmithKline. Daher investiere man „signifikant in eine Reihe von mRNA-Programmen mit Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit CureVac“, teilte Dr. Rino Rappuoli, wissenschaftlicher Leiter und Chef der Forschungs- und Entwicklungsabteilung beim britischen Unternehmen, mit. „Die starke Immunantwort und die Schutzwirkung in der präklinischen Testung des mRNA-Rückgrats der zweiten Generation sind sehr ermutigend und stellen einen wichtigen Meilenstein für deren weitere Entwicklung dar.“ (Lukas Rogalla)

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