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Corona-Studie

Schwachstelle von Sars-CoV-2 entdeckt – Corona-Medikamente könnten sie sich zunutze machen

  • Tobias Utz
    VonTobias Utz
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Fachleute haben eine neue Schwachstelle des Coronavirus Sars-CoV-2 entdeckt – können neue Medikamente gegen Corona dort ansetzen?

Gießen – Das Coronavirus Sars-CoV-2 benötigt den speziellen Teil eines bestimmten Enzyms, um sich zu vermehren. Die sogenannte RNA-Polymerase, welche eine zusätzliche „Protein-Domäne“ besitzt, ist nahezu unverzichtbar für das Virus.

Das wollen sich Forschende der Universität Gießen zunutze machen. In Kooperation mit Wissenschaftler:innen aus Marburg, den Niederlanden und Russland haben sie den Enzymbestandteil als möglichen Angriffspunkt identifiziert.

Corona: Neue Medikamente durch Schwachstelle?

In der Studie, die unter anderem im Fachmagazin „PNAS“ erschien, konnte die Forschenden laut eigener Aussage zeigen, dass die „zusätzliche Domäne essenziell für die Virusreplikation ist.“

Diese ist für eine chemische Reaktion verantwortlich, bei der ein RNA-Baustein auf ein weiteres virales Protein übertragen wird.

Laut Angaben des Virologen John Ziebuhr von der Universität Gießen, der an der Studie beteiligt war, könnte der identifizierte Enzymbaustein durch antivirale Medikamente angegriffen werden. Der Angriffspunkt sei ein Sonderfall, denn man finde ihn lediglich bei Viren der Nidovirales-Ordnung. Dazu zählt Sars-CoV-2, wie die Gießener Allgemeine* berichtet.

Forschende der Universität Gießen haben offenbar eine „Schwachstelle“ des Coronavirus entdeckt. (Archivfoto)

Erst kürzlich haben Wissenschaftler:innen aus Tübingen ein neues Corona-Medikament entwickelt. Sie fanden laut eigenen Angaben ebenfalls eine „Schwachstelle“ des Coronavirus. (Tobias Utz) *giessener-allgemeine.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © National Institute of Allergy and Infectious Diseases/AFP

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