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Jeder Buchstabe steht für eine Person.

Verbreitung des Coronavirus 

Warum zu Hause bleiben?

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Ein Verständnisspiel zur Verbreitung des Coronavirus.

  • Das Coronavirus bestimmt den Alltag in Deutschland – Millionen Menschen können nicht zur Arbeit.
  • Jeder noch so kleine Sozialkontakt kann das Virus aber weiter verbreiten. 
  • Die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung kann mit einem Blatt Papier erklärt werden. 

Was soll schon passieren, wenn ich rausgehe? Die Antwort auf diese Frage soll ein Spiel liefern. Alles, was dazu gebraucht wird, ist ein Blatt kariertes Papier und ein Stift. Dann lässt es sich besser nachvollziehen, warum jeder Kontakt ein Risiko für Neuinfektionen ist.

Coronavirus in Deutschland: Warum zu Hause bleiben? 

Noch ist unklar, wie lange ein Mensch ansteckend ist, wenn er mit Corona infiziert ist. Zwei Wochen sind ein guter Richtwert. Zu Beginn nummerieren die Spielerinnen und Spieler deswegen am unteren Blattrand die Kästchen von 1 bis 14. Jede Zahl repräsentiert einen Tag während der Quarantäne. In die Spalten oberhalb der Zahlen schreiben im Laufe des Spiels alle Kontaktpersonen, die das Virus übertragen können.

Nehmen wir an: 

  • Sie haben Corona und bleiben 14 Tage unentdeckt. Sie selbst sind Person „A“ und tragen sich in die erste Spalte über die 1 ein. 
  • Jede weitere Kontaktperson erhält nun den Folgebuchstaben im Alphabet, der in die Spalte des Kontakttags eingetragen wird. 
  • Im Spiel ist A verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie steckt also am Tag 2 B (Partner) und C, D (Kinder) an.

Coronavirus: Jeder Buchstabe steht für eine Person 

Am dritten Tag geht A einkaufen und besorgt nur das Nötigste und vermeidet Kontakte. Dennoch steckt sie E an. Am vierten Tag bleibt A zu Hause, E hat aber ihre Familie, Mann F und Söhne G und H infiziert. Damit füllen sich die Zeilen über 3 E, F, G, H.

Am fünften Tag ist der älteste Sohn G genervt vom Hausarrest und verschwindet heimlich, um sich mit sieben Freunden zum Fußballspielen zu treffen. Er hat Glück, denn nur I, K und M nehmen das Virus auf.

B arbeitet im Home Office, aber am sechsten Tag muss er nur kurz ins Büro, wo er N ansteckt. Dessen Frau O passt auf die Kinder von P und Q auf, damit diese in Ruhe im Home Office arbeiten können. Die Kinder R und S stecken sich im Laufe des Tages ebenfalls an. Was wäre, wenn A niemanden oder wesentlich später jemanden infiziert hätte? Je länger A keinen Kontakt mit anderen hat, desto weniger Kästchen füllen sich.

Coronavirus: Das Risiko der Ansteckung 

Wer einmal angesteckt ist, trägt das Risiko der Verbreitung in sich und muss konsequent bis zum Schluss die Isolierung durchhalten. Übrigens wird keine der Personen in unserem Beispiel an Corona sterben, alle haben nur leichte Symptome. Aber alle wollen sich testen lassen und belasten Kapazitäten von Ärzten und Krankenhäusern. Jeder von uns ist ein potenzielles A und dafür verantwortlich, wie stark er Corona verbreitet.

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