Coronavirus Sars-CoV-2

Coronavirus: Wie man sich auf eine Pandemie vorbereitet

  • schließen

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich in Deutschland aus, die WHO hat eine Pandemie ausgerufen. Auf eine Pandemie kann man sich vorbereiten - ohne  in Panik auszubrechen.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weiter aus, längst ist es eine Pandemie
  • Grund zur Panik besteht keine - trotzdem kann man sinnvolle Vorbereitungen treffen
  • Wie man sich auf eine Pandemie vorbereitet und vor dem Coronav irus schützen kann

Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich weiter aus. Seit 11. März 2020 spricht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Pandemie, zuvor war von einer „Epidemie in einzelnen Ländern“ die Rede. Trotzdem konnte man sich zu diesem Zeitpunkt bereits mit dem Gedanken beschäftigen, wie man sich auf eine Pandemie vorbereiten kann. 

Besonders wichtig ist der Schutz vor dem Coronavirus Sars-CoV-2 und der von ihm ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Je schwerer es für das Virus wird, sich auszubreiten, desto langsamer schreitet es voran. Gleichzeitig schützt man sich mit diesen Maßnahmen auch vor der Grippe (Influenza), was das Gesundheitssystem entlastet.

Coronavirus Sars-CoV-2: Die Infektionskette unterbrechen

Besonders wichtig ist es, dass jeder Einzelne dabei hilft, die Infektionskette zu unterbrechen. Das Coronavirus Sars-CoV-2 wird - genau wie beispielsweise das verwandte Sars - per Tröpfchen- und Schmierinfektion weitergegeben. Das Virus vermehrt sich im Rachen und wird durch Niesen, Husten oder Schnäuzen wieder freigesetzt. So gelangt das Coronavirus auch auf Oberflächen, wo es per Schmierinfektion an die Hände und weiter auf Schleimhäute gelangen kann. Mehr zu den Symptomen und der Inkubationszeit des Coronavirus Sars-CoV-2.

Das kann der Einzelne tun, um sich gegen das Coronavirus (und Grippe) zu schützen

  • Abstand zu Erkrankten halten (ein bis zwei Meter)
  • Hände sorgfältig und häufig waschen (mindestens 20 Sekunden mit Seife und bis hinauf zum Handgelenk)
  • Händeschütteln und Umarmungen vermeiden (man kann sie durch den „Ebola-Händedruck“, eine Art Ellbogenschlag, ersetzen)
  • Möglichst nicht ins Gesicht greifen
  • Mund, Augen, Nase nicht mit den Fingern berühren
  • Nicht in die Hand niesen und husten, sondern in ein Taschentuch oder den Ellbogen
  • Benutzte Taschentücher schnell entsorgen
  • Schützende Gewohnheiten entwickeln: Fahrstuhlknopf mit den Knöcheln drücken, Türgriff mit dem Ellbogen öffnen etc.
  • Belebte Orte und Veranstaltungen meiden (Prioritäten setzen)
  • Atemschutzmasken schützen dagegen nicht vor Ansteckung mit dem Coronavirus, sie dienen in erster Linie dem Fremdschutz. Die Stadt Essen hat dazu eine Nähanleitung für einen Mundschutz gegen Coronavirus veröffentlicht.

Coronavirus Sars-CoV-2: So kann man sich auf eine mögliche Pandemie vorbereiten

Bei einer Coronavirus-Pandemie, kann es zu Engpässen und Einschränkungen kommen, auf die man sich im Vorfeld teils vorbereiten kann. Nötigenfalls sollte man sich mehrere Wochen lang zu Hause einigeln können, lautet ein Ratschlag von Experten. Diese Vorbereitungen kann man im Vorfeld treffen:

  • Ausreichende Menge an wichtigen verschreibungspflichtigen Medikamenten bereithalten (Monatsration)
  • Vorrat an nicht-verderblichen Lebensmitteln anlegen
  • Gedanken über Schutz und Fürsorge anderer Personen machen (vor allem ältere und kranke Menschen)
  • Frühzeitige Betreuungsmöglichkeiten für kranke Kinder organisieren

Vorbereitung auf mögliche Coronavirus-Pandemie: Vorräte zu Hause haben

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt generell, gewisse Vorräte für Notfälle zu Hause zu haben. Das gilt nicht nur für eine mögliche Coronavirus-Pandemie, sondern grundsätzlich auch für Situationen wie starken Schneefall oder Stromausfälle. Das BBK empfiehlt für Notfälle, Vorräte für zehn Tage anzulegen. Wer von zu Hause aus bei der Erforschung des Coronavirus Sars-CoV-2 helfen will, kann das mittels „Distributed Computing“ tun.

Von Tanja Banner

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa/Sebastian Gollnow

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare