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Corona-Pandemie

Corona-Impfungen: Praxen unterstützen mit Erfolg

  • Ute Fiedler
    VonUte Fiedler
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Während sich das Coronavirus weiter ausbreitet und die Pandemie die Welt in Atem hält, gibt es nun bei den Impfungen endlich Positives zu vermelden.

Berlin - Die Zahl der Impfungen gegen das Coronavirus ist seit dem Einstieg der Hausärzt:innen sprunghaft angestiegen. Wie die Nachrichtenagentur DPA berichtet, wurden am Mittwoch (07.04.2021) rund 656.000 Dosen verabreicht – 290.000 mehr als am Vortag. Die Zahlen stammen aus der täglichen Impfstatistik des Robert Koch-Instituts (RKI). Ab dem 26. April sollen die Zahlen darüber hinaus noch einmal kräftig ansteigen.

Seit Mittwoch dürfen nun nach langem Hin und Her auch Hausärzt:innen in 35.000 Hausarztpraxen bundesweit ihre Patient:innen gegen das Coronavirus impfen. Mit großem Erfolg, wie DPA meldet. Bis zum Mittwoch waren in Deutschland an keinem Tag mehr als 367.000 Corona-Impfdosen verabreicht worden. Meist seien deutlich weniger Menschen geimpft worden, heißt es.

Coronavirus: Gerade einmal 13,8 Prozent sind geimpft

Auch wenn es scheint, als würde das Impf-Programm an Fahrt aufnehmen, sind derzeit gerade einmal 13,8 Prozent der Menschen (16,26 Millionen) in Deutschland geimpft. Bereits die zweite Impfdosis erhalten haben bislang lediglich 5,7 Prozent der Erwachsenen.

Seit Dienstag (06.04.2021) dürfen Hausärzt:innen bundesweit ihre Patient:innen gegen das Coronavirus impfen.

Auch zwischen den Bundesländern gibt es weiterhin große Unterschiede beim Impffortschritt. Die meisten Menschen sind in Bremen geimpft, 16,5 Prozent der Bevölkerung haben dort bislang mindestens die Erstimpfung erhalten. Laut DPA folgen das Saarland (15,9 Prozent), Schleswig-Holstein (15,8 Prozent), Brandenburg (15,5 Prozent), Thüringen (15 Prozent), Sachsen-Anhalt (14,6 Prozent), Rheinland-Pfalz (14,3 Prozent), Berlin (14 Prozent) und Bayern (13,9 Prozent).

Auch das größte Bundesland Nordrhein-Westfalen konnte seit dem Impf-Start in Hausarztpraxen aufholen und liegt nun im Bundesschnitt von 13,8 Prozent. Insgesamt 13,7 Prozent der Menschen sind in Hamburg, 13,4 Prozent in Baden-Württemberg, 13,3 Prozent in Niedersachsen, 13 Prozent in Hessen und 12,8 Prozent in Sachsen immunisiert.

Die wenigsten Menschen sind in Mecklenburg-Vorpommern gegen das Coronavirus immunisiert

Schlusslicht im Hinblick auf den Impffortschritt ist Mecklenburg-Vorpommern: Lediglich 12,5 Prozent der Bevölkerung sind dort bislang gegen das Coronavirus geimpft.

Doch in Mecklenburg-Vorpommern sowie in allen anderen Bundesländern auch sollen bald große Fortschritte spürbar sein. Während in der ersten Woche alle Praxen insgesamt gerade einmal 940.000 Impfdosen erhalten haben, sprich etwa 26 Dosen pro Praxis, sollen die Hausärzt:innen ab dem 26. April mehr als drei Millionen Dosen gegen das Coronavirus verimpfen können.

Die aktuellen Fallzahlen finden Sie auf unserer Homepage. Weitere Corona-News gibt es auf der FR-Themenseite. (dpa, uf)

Rubriklistenbild: © Oliver Berg/dpa

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